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Klitschko-Rückkehr in den Ring unwahrscheinlich

04.12.2013, 16:47 Uhr | dpa

Klitschko-Rückkehr in den Ring unwahrscheinlich. Vitali Klitschko engagiert sich als Chef der ukrainischen Oppositionspartei UDAR für sein Heimatland.

Vitali Klitschko engagiert sich als Chef der ukrainischen Oppositionspartei UDAR für sein Heimatland. Foto: Sergey Dolzhenko. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Immer mehr Wegbegleiter von Vitali Klitschko zweifeln wegen des politischen Engagements des ukrainischen Boxweltmeisters an dessen Rückkehr in den Ring.

Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), sieht kaum noch eine Möglichkeit für die Fortsetzung der Boxer-Karriere. "Ich würde es mir sehr wünschen, kann es mir aber nicht vorstellen", sagte Pütz. Klitschko ist WBC-Weltmeister im Schwergewicht und hat seit 15 Monaten nicht mehr geboxt.

"Er ist zu intensiv in seine politische Tätigkeit eingebunden. Da kann er sich gerade in der gegenwärtigen Umbruchphase in seiner ukrainischen Heimat nicht für zwei Monate verabschieden, um sich auf einen Kampf vorzubereiten", erklärte Pütz. "Vitali kann nicht sagen: Jetzt bin ich mal ein bisschen Boxer, und dann bin ich wieder ein bisschen Politiker."

Der ältere der Klitschko-Brüder engagiert sich als Führer der Oppositionspartei UDAR für Demokratie und den Rücktritt der Regierung in seinem Heimatland. Zudem will er als Kandidat bei der Wahl zum Staatspräsidenten 2015 antreten. Der Profiboxer ist seit 2004 Weltmeister. Von 47 Kämpfen hat er 45 gewonnen, davon 41 durch K.o.

BDB-Präsident Pütz war mit dem 42-Jährigen im November bei der WBC-Tagung in Bangkok. "Vitali genießt im Weltverband höchstes Ansehen. Deshalb hat er einen Aufschub bis zum 15. Dezember erhalten. Bis dahin muss er sich erklären, ob und wann er die Pflichtverteidigung gegen Bermane Stiverne absolvieren kann", sagte Pütz. Der Kanadier Stiverne ist die Nummer eins der WBC-Rangliste und drängt auf ein WM-Duell.

Unterdessen hat auch Trainer Fritz Sdunek Zweifel an einer Rückkehr seines Schützlings geäußert. "Vitali trainiert zwar jeden Morgen im Fitnesscenter, oder er geht schwimmen, doch so, wie er sich in die politische Sache reinkniet, sehe ich schwarz. Ich kenne Vitali genau. Wenn er etwas anfängt, bringt er es auch mit 100 Prozent zu Ende", sagte der Trainer der Tageszeitung "Die Welt". Ehefrau Natalia Klitschko hat ihrem Mann bereits zur Beendigung seiner Boxer-Laufbahn geraten.

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