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Pütz über Vitali Klitschko: Kein Platz mehr fürs Boxen

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Pütz über Vitali Klitschko: Kein Platz mehr fürs Boxen

13.12.2013, 12:33 Uhr | dpa

Pütz über Vitali Klitschko: Kein Platz mehr fürs Boxen. Vitali Klitschko hält eine Rede bei einer Protestveranstaltung gegen die ukrainische Regierung in Kiew.

Vitali Klitschko hält eine Rede bei einer Protestveranstaltung gegen die ukrainische Regierung in Kiew. Sergey Dolzhenko Foto: Anatoly Maltsev. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Die Rückkehr von Vitali Klitschko in den Boxring ist kaum noch vorstellbar. "Es ist fast ausgeschlossen, dass Vitali noch einmal in den Boxring steigt", sagte Thomas Pütz, der Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB).

"Wenn sich die Situation in seinem Land nicht so zugespitzt hätte, wäre Vitali wahrscheinlich zu einem Abschiedskampf zurückgekehrt. Jetzt aber ist er zu 100 Prozent als Politiker gefordert. Da ist für Boxen kein Platz mehr."

Bis zum Sonntag muss sich der ukrainische Oppositionsführer entscheiden, ob er seinen Weltmeistertitel des Verbandes WBC im Schwergewicht verteidigt. Diese Frist hat ihm der in Mexiko ansässige Weltverband vor längerer Zeit gesetzt. Der 42-jährige Klitschko soll in den ersten Monaten des nächsten Jahres gegen den kanadischen Herausforderer Bermane Stiverne antreten. Eine Vorbereitung von acht bis zehn Wochen auf den Kampf ist normal. Klitschko hat zuletzt vor 15 Monaten geboxt. Der promovierte Sportwissenschaftler ist seit 2004 Weltmeister. Von 47 Kämpfen hat er 45 gewonnen, davon 41 durch K.o.-Siege.

Pütz sieht als Möglichkeit, dass sich Vitali Klitschkos Bruder Wladimir um den WBC-Titel bemüht. Der knapp fünf Jahre jüngere Wladimir hält bereits die Titel der Verbände WBO, IBF und WBA. Er wäre der erste Schwergewichtsweltmeister, der die Gürtel der vier großen, anerkannten Verbände besäße. Dafür gibt es zwei Szenarien: Entweder darf Wladimir Klitschko gegen die Nummer eins des WBC (Stiverne) direkt antreten. Oder der WBC ermittelt zunächst einen Weltmeister, der anschließend gegen Klitschko kämpft.

Auch Vitali Klitschkos Trainer Fritz Sdunek äußerte Zweifel an einer weiteren Boxerkarriere seines Schützlings. "Vitali trainiert zwar jeden Morgen im Fitnesscenter, oder er geht schwimmen, doch so, wie er sich in die politische Sache reinkniet, sehe ich schwarz. Ich kenne Vitali genau. Wenn er etwas anfängt, bringt er es auch mit 100 Prozent zu Ende", sagte der Trainer vor einigen Tagen der Zeitung "Die Welt".

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