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Vitali Klitschko ist jetzt WBC-Weltmeister im Ruhestand

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Vitali Klitschko verliert den Weltmeister-Gürtel

17.12.2013, 08:53 Uhr | dpa

Vitali Klitschko ist jetzt WBC-Weltmeister im Ruhestand. Erst einmal Champion im Ruhestand: Vitali Klitschko. (Quelle: imago/ITAR-Tass)

Erst einmal Champion im Ruhestand: Vitali Klitschko. (Quelle: ITAR-Tass/imago)

Schwergewichtschampion Vitali Klitschko hat seinen Weltmeistergürtel des Verbandes WBC verloren und ist vom World Boxing Council zum zweiten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister im Ruhestand ernannt worden. Weil er wegen der politischen Verpflichtungen in seiner ukrainischen Heimat derzeit keine Pflichtverteidigung als Champion bestreiten kann, hat ihm der Verband den Status als "Champion Emeritus" verliehen. Dieser Titel macht es dem 42-Jährigen möglich, für einen Titelkampf in den Ring zurückzukehren.

Der WBC hatte Klitschko ein Ultimatum für die Terminbekanntgabe seiner anstehenden Pflichtverteidigung gesetzt, das am Sonntagabend ablief.

Klitschko: "Meine Konzentration gilt der Politik"

Um den regulären Titel als WBC-Weltmeister können nun die nächstfolgenden Boxer in der Rangliste kämpfen. Sollte Klitschko in den Ring zurückkehren, darf er gegen den dann amtierenden Champion antreten. Nummer eins der Rangliste ist der Kanadier Bermane Stiverne, der seit Monaten auf einen Kampf gegen Weltmeister Klitschko gedrängt hatte. Seinen letzten Kampf hat der ältere der Klitschko-Brüder vor 15 Monaten bestritten.

"Das Angebot des WBC gibt mir die theoretische Möglichkeit, in den Ring zurückzukehren, was ich mir nach aktuellem Stand jedoch überhaupt nicht vorstellen kann. Meine Konzentration gilt der Politik in der Ukraine. Ich spüre, dass die Menschen mich dort brauchen", sagte der ukrainische Oppositionsführer. "Ich danke dem WBC und seinem Präsidenten Don Jose Sulaiman für die Unterstützung bei unserem Kampf für Demokratie und Freiheit in meinem Heimatland Ukraine." Sulaiman schätzt Klitschko außerordentlich und hat stets seine Sympathie für dessen politisches Engagement bekundet.


Wladimir winkt der große Vereinigungskampf

Der promovierte Sportwissenschaftler Klitschko ist seit 2004 Weltmeister. Wegen einer schweren Verletzung konnte er 2005 nicht zur Titelverteidigung antreten und war bereits damals zum Champion Emeritus ernannt worden. Später beendete er seine Karriere und gab 2008 sein Comeback. Gleich im ersten Kampf gegen den Nigerianer Samuel Peter holte er sich den WM-Titel zurück. Von 47 Kämpfen hat Vitali Klitschko 45 gewonnen, davon 41 durch K.o.

"Für weitere sportliche Erfolge wird mein Bruder Wladimir sorgen", sagte Klitschko. Sein knapp fünf Jahre jüngerer Bruder ist Weltmeister der anderen drei großen Boxverbände (WBO, IBF, WBA). Wahrscheinlich ist, dass Wladimir Klitschko den neuen WBC-Titelträger zum Titelvereinigungskampf herausfordern wird, um möglichst alle bedeutsamen Gürtel im Schwergewicht zu besitzen.

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