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Boxen: Arthur Abraham wittert vor Kampf gegen Stieglitz Betrug

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Vor Kampf gegen Stieglitz  

Arthur Abraham wittert Betrug an der Waage

28.02.2014, 18:54 Uhr | dpa

Boxen: Arthur Abraham wittert vor Kampf gegen Stieglitz Betrug. Arthur Abraham (Quelle: dpa)

Arthur Abraham fordert Robert Stieglitz heraus. (Quelle: dpa)

Es war das typische Ballyhoo vor einer Boxweltmeisterschaft: Ex-Champion Arthur Abraham, der am Samstag in Magdeburg gegen Titelverteidiger Robert Stieglitz antritt, war für wenige Minuten zu schwer. 76,5 Kilogramm zeigte die Waage beim öffentlichen Wiegen an. Aber maximal 76,2 Kilo darf sich ein Boxer im Supermittelgewicht leisten. Auch beim zweiten Versuch: 76,5 Kilo. Erst der dritte Anlauf gelang: exakt 76,2.

Ein zuvor gewogener Boxer soll den Waageschlitten verstellt haben. "Eine Frechheit. Die haben an der Waage was gemacht. Ich habe es gesehen. Unsportlichkeit sondergleichen", schimpfte Abraham bei "bild.de".

Das Wiegen wird immer häufiger zum emotionalen Aufgalopp. Mal schlägt der eine Boxer dem anderen ins Gesicht, mal gibt es Geschrei um die Marke der Handschuhe, mal um das Gewicht der Fäustlinge. Es wäre schön für die Fans, wenn auch der Kampf so aufregend wird.

Schlagfertig im Vorfeld

Zuletzt hatte es allerlei Gerüchte um Abraham gegeben: Er sei satt, habe ausgesorgt und eh keine Lust mehr aufs Boxen. Nun will der Ex-Champ allen beweisen, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Bei einer Niederlage allerdings ist seine glorreiche Karriere wohl beendet. "Es ist alles oder nichts", sagte Abraham selbst vor dem dritten Akt der Trilogie im Supermittelgewicht gegen Stieglitz und präsentierte sich mit neuem Selbstvertrauen.

Im zweiten Duell im März 2013 hatte der 34-Jährige mächtig Prügel bezogen, der Kampf musste nach drei Runden abgebrochen werden, Abraham verlor seinen Gürtel. "Die letzten Kämpfe sind abgehakt", sagte Abraham selbstsicher. Im üblichen Verbalduell vor dem Fight gab er sich schlagfertig. Die Ankündigung von Lokalmatador Stieglitz, der Herausforderer müsse sich in die "Höhle des Löwen" begeben, konterte der gebürtige Armenier gelassen: "Ich fühle mich hier nicht wie in der Höhle des Löwen. Stieglitz ist doch kein Raubtier, sondern eine Miezekatze."

Wegener glaubt an K.o.-Sieg

Auch Abrahams Trainer Ulli Wegner sieht seinen Schützling wieder erstarkt. "Da, wo Arthurs Treffer voll einschlagen, wächst kein Gras mehr", sagte der 72-Jährige. Er rechnet mit einem anderen Auftritt als im vergangenen März: "Dieses Mal geht der Kampf auf keinen Fall über die Runden - wir gewinnen durch K.o."

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