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Spaziergang: Boxweltmeister Brähmer führt Bolonti vor

08.06.2014, 11:00 Uhr | dpa

Spaziergang: Boxweltmeister Brähmer führt Bolonti vor. Champion Jürgen Brähmer gewann seinen WM-Kampf deutlich nach Punkten.

Champion Jürgen Brähmer gewann seinen WM-Kampf deutlich nach Punkten. Foto: Jens Büttner. (Quelle: dpa)

Schwerin (dpa) - Für Boxweltmeister Jürgen Brähmer war das Heimspiel ein Spaziergang. Der Schweriner führte den Argentinier Roberto Bolonti regelrecht vor und feierte nach zwölf Runden einen einstimmigen Punktsieg (118:109, 119:108, 119:108), wie er klarer hätte kaum ausfallen können.

"Wir haben die Marschroute voll durchgezogen. Wir wollten keine Gefahr aufkommen lassen. Das ist mir gelungen", sagte Brähmer locker und gelöst nach seinem 44. Sieg im 46. Profikampf. Jetzt winkt sogar ein Titelkampf gegen den ältesten amtierenden Weltmeister aller Zeiten, den 49-jährigen Bernhard Hopkins.

Für den 35 Jahre alten Brähmer war es die zweite Titelverteidigung als WBA-Champion innerhalb von nur zwei Monaten. Am 5. April hatte der frühere Hamburger Universum-Boxer in Rostock den Briten Enzo Maccarinelli durch technischen K.o. bezwungen. Der Schützling von Trainer Karsten Röwer aus dem Berliner Sauerland-Stall besitzt den Gürtel seit Dezember vergangenen Jahres. Bolonti musste die dritte Niederlage in seinem 38. Kampf hinnehmen.

Vor 3500 Zuschauern in der Sport- und Kongresshalle spielte der Lokalmatador seine boxerischen Vorteile vom ersten Gong an überzeugend aus. "Jürgen wird von Kampf zu Kampf besser. Er weiß ganz genau, was er macht, kennt seine Stärken und Schwächen. Und dabei sieht alles so einfach aus", sagte Promoter Kalle Sauerland.

Bolonti erwies sich zwar als ein zäher Gegner, eine wirkliche Siegchance hatte der Herausforderer bei seinem zweiten Auftritt außerhalb seiner Heimat nicht. Lediglich in der Schlussrunde brachte der 35-Jährige den Champion etwas in Bedrängnis. "Aber das war doch nicht wirklich gefährlich. Ich wollte die Zuschauer zu später Stunde ein bisschen wachrütteln", scherzte Brähmer.

Er hofft nun auf einen Titelvereinigungskampf gegen den US-Profi Hopkins, der Super-Champion der WBA und IBF ist. Verhandlungen mit dessen Management seien nach dem Rücktritt des Geschäftsführers unterbrochen worden, "wir sind dennoch zuversichtlich", sagte Sauerland.

In der zweiten WM des Abends verteidigte Cecilia Braekhus aus Norwegen ihre Weltergewichts-Titel der Weltverbände WBA, WBC und WBO gegen Jessica Balogun aus Aachen einstimmig nach Punkten (98:92, 99:91, 100:90). Für die ungeschlagene Braekhus war dies der 25. Sieg ihrer Karriere. Beide Boxerinnen hatten sich bereits im Juni 2012 gegenübergestanden. Auch da gewann die von Otto Ramin trainierte 32 Jahre alte Norwegerin.

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