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Boxen: Remis zwischen Sturm und Stieglitz sichert Arbeitsplätze

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Remis zwischen Sturm und Stieglitz sichert Arbeitsplätze

09.11.2014, 10:05 Uhr | dpa

Boxen: Remis zwischen Sturm und Stieglitz sichert Arbeitsplätze. Der Kampf zwischen Robert Stieglitz (3.

Der Kampf zwischen Robert Stieglitz (3.v.l.) und Felix Sturm (r) endete Unentschieden. Foto: Sebastian Kahnert. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Ein salomonisches Unentschieden zwischen den Ex-Weltmeistern Felix Sturm und Robert Stieglitz sorgt weiter für Hochspannung und Arbeitsplatzsicherung im Supermittelgewicht.

Zusammen mit WBO-Titelträger Arthur Abraham bilden die drei Berufsboxer den Pool, aus dem Sat.1 zur Freude der Boxfans schöpfen kann. "Das schreit nach einem Rematch", erklärten unisono Stieglitz-Manager Ulf Steinforth und "ran"-Chef Alexander Rösner nach der sehenswerten Ringschlacht in der Stuttgarter Porsche-Arena.

Die Punktrichter hatten nach 12 begeisternden Runden vor 6500 Zuschauern je einen der beiden Kämpfer mit 115:113 vorne gesehen. Der dritte wertete 114:114. Ein Verlierer hätte seine Karriere auf Top-Niveau nur schwer fortsetzen können.

Abraham als Gast am Ring, sein Manager Kalle Sauerland, Ex-Schwergewichtler Axel Schulz und die Sturm-Entourage hatten den 35 Jahre alten Kölner knapp vorne gesehen. Aber der starke Endspurt des Magdeburgers Stieglitz, der die ersten Runden gegen den technisch versierteren und härter treffenden Sturm abgegeben hatte, rechtfertigte das Urteil.

An den Gesichtern beider Boxer war abzulesen, dass sie sich nichts geschenkt hatten. Schnellsprecher Sturm tupfte sich auf der Pressekonferenz in der Nacht zum Sonntag immer wieder sein lädiertes rechtes Auge mit einem Taschentuch trocken. Auch Stieglitz war gezeichnet und eher wortkarg. "Beim nächsten Mal wird Felix noch stärker sein", versprach dessen neuer Trainer Mogamed Schaburow, der ihn zum ersten Mal betreute.

Tatsächlich wäre ein schneller Rückkampf das logischste. Aber so wird es wohl vorerst nicht kommen. Zuerst wird Abraham seinen Titel zum Start der neuen TV-Kooperation zwischen Sat.1 und dem Sauerland-Stall im Februar 2015 auf freiwilliger Basis wahrscheinlich erneut gegen Paul Smith verteidigen. Der in Armenien geborene Berliner hatte den Briten Ende September in Kiel einstimmig nach Punkten geschlagen.

Danach müsste sich Abraham innerhalb der folgenden 90 Tage seinem Pflichtherausforderer Stieglitz stellen, auch wenn diese Begegnung gewisse Abnutzungserscheinungen aufweist. Beide boxten in den vergangenen 18 Monaten schon dreimal (Bilanz: 2:1 für Abraham) gegeneinander. Erst danach - vielleicht im Herbst 2015 - könnte wieder Stieglitz gegen Sturm boxen, oder die Premiere Sturm contra Abraham kommt noch davor. Beide Managements und Sat.1 haben mehrere Trümpfe in der Hand.

Zu diesem Thema sagte Sturm den Satz des Abends: "Unsere Arbeitsplätze sind in den kommenden beiden Jahren auf jeden Fall gesichert." Die folgenden Monate will der Kölner mit bosnischen Wurzeln ohnehin nicht boxen. Die Familie geht vor. "Wir bekommen bald unser zweites Kind, und da ist erstmal Vaterzeit angesagt", erklärte der vierfache Mittelgewichts-Champion.

Wer ihm zunächst vor die Fäuste kommt, ist ihm einerlei: "Egal, ob Robert oder Arthur - vielleicht werde ich zum fünften Mal Weltmeister." Beim neuen TV-Boxmonopolisten Sat.1 - der Sender freute sich bei seiner Live-Übertragung aus Stuttgart über 2,98 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 15,6 Prozent - soll schon bald über den Masterplan für 2015 beraten werden. "Wir werden uns mit den Managern bald zusammensetzen, das Rematch wird kommen", sagte Rösner.

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