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Deontay Wilder holt WBC-Krone und hofft auf Klitschko-Kampf

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Nächster Klitschko-Gegner?  

Schwergewichtler Wilder holt WBC-Krone

18.01.2015, 14:40 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Deontay Wilder holt WBC-Krone und hofft auf Klitschko-Kampf. Deontay Wilder (re.) landet einen Treffer gegen Bermane Stiverne. (Quelle: ap)

Deontay Wilder (re.) landet einen Treffer gegen Bermane Stiverne. (Quelle: ap)

Deontay Wilder hat sich mit einem klaren Punktsieg im Schwergewichtstitelkampf des World Boxing Council (WBC) als möglicher Gegner von Wladimir Klitschko in Position gebracht. Wilder entthronte in Las Vegas den Kanadier Bermane Stiverne nach zwölf Runden mit 3:0-Richterstimmen und holte als erster Amerikaner seit Shannon Briggs im Jahr 2006 wieder einen Schwergewichtstitel in die USA.

Für Wilder, der 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking die Bronzemedaille gewonnen hatte, war es der 33. Sieg im 33. Profi-Kampf. Seine 32 Kämpfe zuvor hatte der unbesiegte Amerikaner alle durch K.o. gewonnen.

Boxt Wilder Klitschko oder Fury?

Wilder war klar überlegen und gewann vor 8500 Zuschauern im MGM Grand Hotel einstimmig nach Punkten (118:109, 119:108, 120:107). Der 29-Jährige landete 227 seiner 621 Schläge (37 Prozent). Stiverne kam bei 327 Schlägen nur auf 110 Treffer (34 Prozent). "Ich bin heiß darauf diesen Gürtel zurück nach Amerika zu bringen. Es bedeutet mir sehr viel", sagte Wilder vor dem Kampf.

Klitschko, der die Titel in den übrigen großen Verbänden WBA, IBF und WBO hält, soll eigentlich am 25. April in New York gegen Bryant Jennings antreten. Der Kampf steht allerdings wegen der schwierigen Verhandlungen mit dem neuen Management von Jennings auf der Kippe. Als Alternative könnte Klitschko im Mai oder Juni in München antreten. Dann vielleicht gegen den neuen Champion Wilder.

"Wladimir ist der weltweit am besten zu vermarktende Boxer. Ein Vereinigungskampf wäre sinnvoll", sagte Tom Löffler, Geschäftsführer von Klitschkos K2-Promotion. Beobachter rechnen jedoch damit, dass Wilder in der nächsten Zeit Klitschko aus dem Weg gehen wird. Wilder kündigte an, zunächst den Briten Tyson Fury als Gegner zu bevorzugen.

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