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Boxen: Felix Sturm verpasst fünften WM-Titel

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"Falsche Taktik gewählt"  

Sturm verpasst fünften Titel nach enttäuschender Leistung

10.05.2015, 10:44 Uhr | dpa

Boxen in Frankfurt: Sturm stolpert über Russen Tschudinow

Felix Sturm konnte seine Chance auf den Weltmeistertitel im Super-Mittelgewicht nicht nutzen. Der deutsche Boxer musste sich dem Russen Fedor Tschudinow nach Punkten geschlagen geben.

Boxen in Frankfurt: Sturm stolpert über Russen Tschudinow


Felix Sturm ist bei seinem Vorhaben gescheitert, zum fünften Mal Weltmeister im Profiboxen zu werden. Der 36-Jährige unterlag vor 8500 Zuschauern in Frankfurt am Main dem russischen Interimschampion Fedor Tschudinow in zwölf Runden mit 1:2 Richterstimmen nach Punkten (116:112, 112:116, 110:118). "Ich glaube, ich habe die falsche Taktik gewählt. Wenn man zu viel will, läuft es manchmal eben nicht", sagte der Ex-Weltmeister nach seiner enttäuschenden Vorstellung.

Sturm wollte erstmals in seiner Karriere WBA-Weltmeister im Supermittelgewicht werden. Seine vier Titel zuvor hatte er allesamt im Mittelgewicht gewonnen. Noch nie hat es ein deutscher Boxer geschafft, fünfmal den WM-Titel zu erobern. Für Sturm war es die vierte Niederlage im 48. Profikampf. Sein russischer Gegner hat seine 13 Kämpfe allesamt gewonnen.

Tschudinow bestimmt das Geschehen

Der gebürtige Bosnier konnte zwar auf deutlich mehr Erfahrung bauen als der neun Jahre jüngere Russe, der erst seit sechs Jahren Profi ist. Doch daraus vermochte er keinen Vorteil zu ziehen. Im Gegenteil: Tschudinow bestimmte das Geschehen von Beginn an und setzte die klareren Treffer. Sturm konnte sich nur ganz selten nachhaltig in Szene setzen.

Der Kampf war erst am Vortag vom Weltverband WBA als offizielle WM eingestuft worden. Zuvor sollte das Duell lediglich eine Interims-WM sein. Die WBA führt in ihren Gewichtsklassen neben dem Weltmeister einen Superweltmeister und einen Interimsweltmeister.

Culcay besiegt Weber

In einem weiteren WM-Kampf setzte sich der Darmstädter Jack Culcay gegen den Leverkusener Maurice Weber durch. Der im Berliner Sauerland-Stall unter Vertrag stehende Culcay gewann einstimmig nach Punkten (115:112, 116:111, 118:110) und ist damit WBA-Interimsweltmeister im Halbmittelgewicht.

Culcay hatte bereits den Europameistertitel in dieser Gewichtsklasse. Der frühere Amateur-Weltmeister könnte schon bald regulärer Weltmeister sein, wenn der als Superchampion geführte Floyd Mayweather (USA) seine Titel wie angekündigt niederlegt.

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