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Tyson Fury lästert über Homosexuelle: Polizei ermittelt

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Nach schwulenfeindlichen Aussagen  

Britische Polizei ermittelt gegen Tyson Fury

10.12.2015, 07:41 Uhr | sid

Tyson Fury lästert über Homosexuelle: Polizei ermittelt. Tyson Fury (links), hier im Kampf gegen Wladimir Klitschko. (Quelle: Reuters)

Tyson Fury (links), hier im Kampf gegen Wladimir Klitschko. (Quelle: Reuters)

Die verbalen Entgleisungen der vergangenen Tage könnten für Tyson Fury ernste Konsequenzen haben. Die britische Polizei ermittelt wegen seiner homophoben Äußerungen gegen den Klitschko-Bezwinger. Dies bestätigte eine Sprecherin der Polizei Manchester.

Der 27-Jährige hatte in Interviews gesagt, dass Homosexualität im gleichen Maße verboten gehöre wie Pädophilie. Ein TV-Zuschauer hat Fury deswegen angezeigt.

Die Polizei nehme diese Angelegenheit "sehr ernst". Nach den Äußerungen hatten tausende Briten auf Furys Ausschluss von der BBC-Sportlerwahl gedrängt. Der Engländer, der am 28. November in Düsseldorf sensationell Wladimir Klitschko entthront hatte, war zuletzt mehrfach wegen diskriminierenden Äußerungen aufgefallen.

Fury knöpft sich Murray und Hamilton vor

Für ihn gehören Frauen "in die Küche oder auf den Rücken". Zuletzt hatte er sich die Sportelite seiner Nation, namentlich Formel-1-Champion Lewis Hamilton und Tennis-Star Andy Murray, vorgenommen.

"Was braucht man denn an Persönlichkeit, um ein Auto hundertmal um einen Kurs zu fahren oder einen Ball hin und her zu schlagen? Nicht wirklich viel, oder?", sagte er in einem Video-Interview, nachdem mehr als 100.000 Landsleute in einer Petition Furys Streichung von der Nominierungsliste zum "BBC Sportler des Jahres" gefordert hatten, die Hamilton und Murray anführen. Und überhaupt: Die Unterzeichner der Petition seien "50.000 Wi....r".

Fury muss IBF-Gürtel abgeben

Derweil muss Fury einen seiner vier gewonnenen Schwergewichtsgürtel wieder abgeben. Wie die BBC berichtet, machte der Verband IBF seine Drohung aus den vergangenen Tagen wahr und entzog dem Briten den Titel.

"Es ist richtig, ihm wurde der Gürtel aberkannt", bestätigte der IBF-Vorsitzende Lindsey Tucker. Grund sei, dass Fury eine Klausel für einen Rückkampf gegen Klitschko unterschrieben habe, anstatt gegen seinen ukrainischen IBF-Pflichtherausforderer Wjatscheslaw Hlaskow anzutreten. Der Gürtel der IBF gilt als der am wenigsten prestigeträchtige im Boxsport.

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