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Boxen: Marco Huck wechselt kurz vor WM-Kampf seinen Trainer

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"Ziele nicht gefährden"  

Kurz vor WM-Kampf: Huck wechselt Trainer

17.02.2016, 14:41 Uhr | t-online.de, dpa

Boxen: Marco Huck wechselt kurz vor WM-Kampf seinen Trainer. In Pose: Marco Huck will seinen WM-Gürtel zurück. (Quelle: imago/Osnapix)

In Pose: Marco Huck will seinen WM-Gürtel zurück. (Quelle: imago/Osnapix)

Noch sind es zehn Tage bis zum großen Kampf. Doch Marco Huck hat im Vorfeld seines Titelfights des Verbands IBO gegen den Briten Ola Afolabi schon jetzt ausgeteilt. Der entthronte Box-Weltmeister entließ laut "Bild" seinen Coach Conni Mittermeier und setzt in dem WM-Vergleich am 27. Februar in Halle/Westfalen auf Varol Vekiloglu als Trainer in seiner Ringecke.

Der ehemalige Profi aus Berlin steht dem Cruisergewichtler bereits seit Anfang des Jahres zur Seite. In diesem Zeitraum muss sich wohl ein Vertrauensverhältnis zwischen Huck und Vekiloglu entwickelt haben - was letztlich zum Bruch mit Mittermeier führte. So soll es zuletzt Differenzen über die Rolle des 54-Jährigen gegeben haben.

Dank an Mittermeier

"Ich habe immer deutlicher gespürt, dass Varol in Stresssituation von außen besser an mich herankommt", sagte der 31-Jährige. Und Huck erklärte weiter: "Um meine sportlichen Ziele so kurz vor dem Kampf nicht zu gefährden, musste ich deshalb jetzt eine Entscheidung für meine Betreuung am Kampfabend treffen."

Mittermeier, der Huck bisher auf den Kampf vorbereitete, soll bereits das Trainingslager verlassen haben. Der Vertrag des ehemaligen Kickbox-Europameisters wäre am 28. Februar ausgelaufen. Für die gemeinsame Arbeit zeigte sich Huck indes dankbar. "Ich schätze Conni Mittermeier sehr. Er hat mich in den vergangenen Wochen hart ran genommen und in eine Top-Form gebracht. Dafür danke ich ihm sehr", sagte der Boxprofi.

Huck will Afolabi "schlafen legen"

Trotz der Trainer-Rochade spuckte Huck mit Blick auf den Kampf gegen Afolabi große Töne. "Ich will allen Kritikern den Mund zumachen und wieder dorthin gehen, wo ich hingehöre: an die Weltspitze", sagte er und fügte an: "Ich sehe mich im Vorteil, weil ich ihn zwei Mal besiegt habe. Diesen Vorteil möchte ich jetzt nutzen, um ihm eins auf die Zwölf zu geben und ihn schlafen zu legen."

2009 und 2013 hatte Huck gegen Afolabi jeweils nach Punkten gewonnen, 2012 trennten sich die Rivalen unentschieden. Huck hat von 42 Profikämpfen 38 gewonnen, Afolabi war in 30 Duellen 22 Mal siegreich. Der gebürtige Serbe hatte seinen Titel des Verbandes WBO im August vergangenen Jahres durch eine überraschende Niederlage gegen den Polen Krzysztof Glowacki verloren. 

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