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Klitschko-Kampf 2016 wohl geplatzt: Muskel-Zerrung in der Wade

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Kein Gegner und Verletzung  

Klitschko-Kampf im Dezember wohl geplatzt

25.10.2016, 07:19 Uhr | sid

Klitschko-Kampf 2016 wohl geplatzt: Muskel-Zerrung in der Wade. Wladimir Klitschko wird 2016 wohl keinen Ring mehr betreten. (Quelle: imago)

Wladimir Klitschko wird 2016 wohl keinen Ring mehr betreten. (Quelle: imago)

Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko wird offenbar in diesem Jahr doch nicht mehr in den Ring steigen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, verzichtet der 40-jährige Ukrainer angesichts des noch immer fehlenden Gegners sowie einer im Training zugezogenen Verletzung auf den am 10. Dezember geplanten Kampf.

"Wladimir hat sich eine Muskel-Zerrung in der Wade zugezogen. Nichts Schlimmes, er muss nur ein paar Tage kurz pausieren", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte der "Bild": "Wenn wir schon einen fertigen Kampfvertrag hätten, hätte er am 10.12. auch boxen können. Es ist besser, dass sich Wladimir jetzt richtig erholt. Er hat sich jetzt zweimal vergeblich auf Tyson Fury vorbereitet."

Weltmeister Fury hatte Anfang Oktober die Titel der Verbände WBO und WBA niedergelegt. Zuvor war er positiv auf Kokain getestet worden und hatte über Depressionen berichtet. Der Rückkampf gegen Klitschko, dem Fury im November 2015 alle Titel abgenommen hatte, wurde deshalb abgesagt.

Zuversicht für Kampf im Frühjahr

Zuletzt hatte im Raum gestanden, dass Klitschko Anfang Dezember in Hamburg gegen den des Dopings überführten Australier Lucas Browne (37) kämpfen soll. Die weiterhin fehlende Entscheidung der WBA über die Zukunft des von Fury niedergelegten Titels verhinderte offenbar jedoch bislang eine Einigung.

Wahrscheinlich ist nun, dass Klitschko Anfang 2017 gegen den noch ungeschlagenen IBF-Champion Anthony Joshua (27/England) antritt. "Ich bin zuversichtlich, dass es im Frühjahr klappt", zitiert die BBC Joshuas Promoter Eddie Hearn: "Wir werden dem Kampf den Rahmen geben, den er verdient." Man sei bereits in Gesprächen mit Stadionbetreibern in London.

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