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Boxen: Klitschko-Bezwinger Tyson Fury plant Comeback

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"Haltet meine Gürtel warm"  

Klitschko-Bezwinger Fury plant Comeback

07.03.2017, 11:57 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Boxen: Klitschko-Bezwinger Tyson Fury plant Comeback. Tyson Fury will trotz aller Probleme wieder in den Ring steigen.

Tyson Fury will trotz aller Probleme wieder in den Ring steigen. Foto: Lukas Schulze. (Quelle: dpa)

Der gesperrte Ex-Boxweltmeister Tyson Fury plant sein Comeback - und schon am 13. Mai soll es so weit sein. Das kündigte der 28-Jährige, der seit dem WM-Triumph über Wladimir Klitschko im November 2015 nicht mehr im Ring gestanden hatte, via Twitter an.

"Haltet meine Gürtel warm, Jungs, da sie dem König gehören", schrieb er.

Allerdings ist Fury derzeit gar nicht berechtigt zu kämpfen. Das British Boxing Board of Control hatte im Oktober dem an Depressionen erkrankten Schwergewichtler die Lizenz entzogen. Wie der Verband mitteilte, müsste Fury erst vor dem Board erscheinen.

Außerdem muss sich Fury noch wegen eines Dopingvergehens verantworten. Dem Skandalboxer Fury soll im Frühjahr 2015 die Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon nachgewiesen worden sein. Eine Anhörung vor der britischen Antidopingbehörde UKAD im November vergangenen Jahres war auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Fury berichtete im Herbst 2016 über psychische Probleme und legte die WM-Titel der Verbände WBO, WBA und IBO nieder, nachdem er zweimal einen Rückkampf gegen Klitschko platzen gelassen hatte. Klitschko kämpft nun am 29. April in London gegen den Briten Anthony Joshua um die Titel von IBF und WBA sowie der weniger bedeutsamen IBO.

BDB-Präsident: "Nur ein schlechter Scherz"

In der deutschen Box-Szene lösten Furys Comeback-Andeutungen Unverständnis und Kopfschütteln aus. Während Bernd Bönte, Manager von Wladimir Klitschko, leicht genervt einen Kommentar verweigerte ("Das interessiert uns nicht mehr"), wetterte der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) gegen den Klitschko-Bezwinger.

"Es ist totaler Blödsinn, dass er in so kurzer Zeit all seine Probleme lösen kann und auch noch einigermaßen fit wird. Das ist komplett unseriös. Ich gehe jede Wette ein, dass das nur ein schlechter Scherz ist", sagte BDB-Präsident Thomas Pütz: "In Deutschland wird Fury jedenfalls nicht boxen, das würden wir nicht erlauben."

Fury war im September 2016 kurz vor dem geplanten Rückkampf gegen Klitschko positiv auf Kokain getestet worden. Später hatte er in einem Interview mit dem Magazin "Rolling Stone" den Kokainkonsum sowie Depressionen und Selbstmordgedanken zugeben. Auch deswegen glaubt Pütz nicht an ein Comeback noch in diesem Jahr: "Glaubt Fury etwa, er kommt ungeschoren davon? Die Show gehört ja zum Profiboxen dazu, aber Fury erinnert mich immer mehr an Wrestling."

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