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Deutscher Eishockey-Pokal: Favoriten geben sich keine Blöße

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Eishockey  

Favoriten geben sich keine Blöße

14.11.2007, 14:36 Uhr | dpa

Jubel der Berliner Eisbären (Foto: imago)Jubel der Berliner Eisbären (Foto: imago) DEL-Spitzenreiter Eisbären Berlin und der Tabellen-Zweite Frankfurt Lions komplettieren das Halbfinale um den Deutschen Eishockey-Pokal. Die Eisbären gewannen 3:2 nach Verlängerung bei den Iserlohn Roosters, Frankfurt schaltete den ehemaligen Pokalsieger ERC Ingolstadt zu Hause mit 6:3 aus. Zuvor hatten sich schon die Hannover Scorpions und die Augsburger Panther für die Vorschlussrunde am 18. Dezember qualifiziert.

Mannheim und Hannover siegen in der Liga

In der DEL setzte Meister Adler Mannheim nach der Länderspielpause seine Aufholjagd fort. Mit dem 3:1 über die Kölner Haie feierte der schwach gestartete Titelverteidiger schon den vierten Sieg in Folge und verbesserte sich auf Platz sieben. Hannover entschied zu Hause das Nord-Derby gegen die Hamburg Freezers mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich.

Trotz zweimaliger Führung noch verloren

Iserlohn ging durch den zuletzt auch beim Deutschland-Cup starken Torjäger Michael Wolf (26.) und ein Unterzahl-Tor von Brad Tapper (32.) zweimal in Führung. Die ohne fünf Nationalspieler angetretenen Hauptstädter antworteten durch Kapitän Steve Walker (30.) und Constantin Braun (38.). Routinier Stefan Ustorf sorgte nach 94 Sekunden der Verlängerung für die Entscheidung.


Mit Powerplay zum Sieg

Frankfurt überzeugte vor allem in Überzahl und schoss im Powerplay Tore durch Derek Hahn (5.), Jason Marshall (30.) und Richie Regehr (33.). Außerdem trafen Jason Young (13.), Sebastian Osterloh (23.) und Jay Henderson (60.). Die Ingolstädter, die nun in der DEL in Berlin gastieren, konnten nach dem zweimaligen Ausgleich durch Brad Tutschek (9.) und Nationalspieler Jason Holland (22.) nur noch durch Thomas Jörg (46.) kontern.


Köln konnte nur zeitweise mithalten

Mannheim führte nach Toren von Colin Forbes (4.) und Jason Jaspers (20.) vor der ersten Pause verdient mit 2:0. Nach dem Anschluss durch Kamil Piros (24.) brachten die ersatzgeschwächten Haie die Gastgeber in erhebliche Schwierigkeiten, ehe Nationalverteidiger Martin Ancicka (54.) die Partie entschied.

Erst das Penaltyschießen bringt die Entscheidung

Hannover konnte erstmals seit dem 4. März 2005 zu hause wieder gegen Hamburg gewinnen. Chris Herperger (26.), Tino Boos (37.) und Matt Dzieduszycki (38.) drehten im zweiten Drittel den Rückstand von Francois Fortier (24.) um. Christoph Brandner (46.) und Marty Wilford (54.) schafften zwar noch den Hamburger Ausgleich, Mike Green bescherte Hannover im Penaltyschießen aber den Sieg.

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