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Eisbären verpassen die Chance, sich abzusetzen

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Eishockey - DEL  

Eisbären verpassen die Chance, sich abzusetzen

18.11.2007, 22:39 Uhr | dpa

Heißes Duell auf Berlins Eis (Foto: imago)Heißes Duell auf Berlins Eis (Foto: imago) Der achtmalige deutsche Eishockey-Meister DEG Metro Stars hat ausgerechnet mit einem Sieg bei DEL-Spitzenreiter Eisbären Berlin den ersten Schritt aus seiner Krise gemacht. Die zum dritten Mal von Manager Lance Nethery betreuten Düsseldorfer siegten nach sechs Pflichtspiel-Niederlagen 3:2 bei den Hauptstädtern. Die Eisbären verpassten damit nach dem glanzvollen 10:3 über Ingolstadt die Chance, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Neuer Tabellen-Zweiter ist mit zwei Punkten Rückstand Vizemeister Nürnberg Ice Tigers, der mit 3:2 bei den Hannover Scorpions den vierten Sieg nacheinander einfuhr und die Frankfurt Lions überholte. Die punktgleichen Hessen verschenkten daheim den Sieg gegen die Hamburg Freezers und verloren 3:4 nach Penaltyschießen.

Herber Rückschlag für die Adler

Meister Adler Mannheim musste nach fünf Siegen mit 2:5 bei Aufsteiger EHC Wolfsburg einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach der Führung durch Michael Hackert (6.) brachten sich die Adler ab dem zweiten Drittel durch viele Strafzeiten selbst in Schwierigkeiten. Der Titelverteidiger empfängt an diesem Dienstag die Nürnberger.

Eisbären scheitern an Schlussmann Storr

Für Düsseldorf sorgten der genesene Kapitän Daniel Kreutzer (9.) und Jamie Wright (12.) bei den Eisbären mit dem ehemaligen DEG-Trainer Don Jackson für Ernüchterung. Die defensiv anfälligen Gastgeber verkürzten zwar durch Kapitän Steve Walker (30.), erhielten durch Andy Hedlund (31.) aber prompt den nächsten Dämpfer und scheiterten immer wieder am guten Gäste-Schlussmann Jamie Storr. Als Jackson Torwart Rob Zepp vom Eis nahm, machte es Stefan Ustorf (56.) mit dem ersten Überzahl-Tor im siebten Versuch noch einmal spannend.

Hamburg im Penalty-Schießen treffsicher

Zwei Tage nach dem 2:5 in Krefeld reichten Frankfurt gegen Hamburg Führungen von 2:0 und 3:2 nicht. 25 Sekunden vor Schluss staubte Brad Smyth mit seinem zweiten Treffer zum 3:3 ab. Im Penaltyschießen trafen alle drei Hamburger und verhinderten die fünfte Niederlage der Hanseaten in Folge. Frankfurt fehlten vor allem in Überzahl neben Jeff Heerema auch Richie Regehr und Ilja Vorobiev. Beide hatten sich am Freitag in Krefeld verletzt, der schussstarke Regehr fällt mit einem Bänderriss im linken Sprunggelenk mindestens sechs Wochen aus.

Nürnberger Doppelschlag reicht zum Sieg

Nürnberg konnte zwar wie zuletzt beim 3:1-Heimsieg über Duisburg auch in Hannover kaum überzeugen und geriet durch Ex-Nationalspieler Andreas Morczinietz (9.) in Rückstand. Doch Greg Leeb (16.) und ein Doppelschlag durch Brian Swanson (37.) und Adam Grygiel (38.) brachten die Wende. Aris Brimanis (58.) konnte nur noch verkürzen.

Wolfs 25. Tor im 21. Spiel

Der Tabellen-Fünfte Iserlohn Roosters verbuchte beim 8:3 über Krefeld den vierten Sieg in Folge. Torjäger Michael Wolf traf dreimal und kommt nach 21 Spielen auf überragende 25 Tore. Schlusslicht Füchse Duisburg jubelte nach fünf punktlosen Partien beim 4:2 gegen den ERC Ingolstadt über den dritten Saisonsieg. Die Straubing Tigers gewannen nach sieben Niederlagen 2:1 gegen den bayerischen Rivalen aus Augsburg, der am Dienstag die Eisbären erwartet.

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