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Frankfurt verpasst den Sprung an die Spitze

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Eishockey - DEL  

Frankfurt verpasst den Sprung an die Spitze

06.01.2008, 17:58 Uhr | dpa

Berlins Busch (l.) gegen Nürnbergs Leeb (Foto: imago)Berlins Busch (l.) gegen Nürnbergs Leeb (Foto: imago) Die Frankfurt Lions haben aus der ersten Krise der Eisbären Berlin kein Kapital schlagen können und den Sprung auf Rang eins in der Deutschen Eishockey-Liga verpasst. Tabellenführer Berlin bezog im Spitzenspiel mit 3:8 bei den Nürnberg Ice Tigers zwar die höchste Saisonniederlage und kassierte erstmals in dieser Spielzeit die dritte Pleite in Folge. Frankfurt unterlag daheim jedoch 4:5 gegen die Kölner Haie. Damit haben die Eisbären weiter zwei Punkte Vorsprung auf Frankfurt, weitere zwei Zähler dahinter folgt Nürnberg. Nur einen Punkt hinter den Franken liegt Köln, das am Dienstag in Berlin gastiert und derzeit fünf Zähler Rückstand auf die Hauptstädter hat. Frankfurt muss nun bei Meister Adler Mannheim antreten.

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Sechster Sieg in Serie für Ingolstadt

Der Titelverteidiger gewann 3:2 nach Penaltyschießen beim EHC Wolfsburg und ist Achter. Mannschaft der Stunde sind die Krefeld Pinguine, denen mit 4:3 nach Verlängerung über den ERC Ingolstadt der sechste Sieg in Serie gelang. Der frühere Meister ist Siebter vor Mannheim. Der Tabellen-Fünfte Hannover Scorpions setzte sich 2:1 bei Schlusslicht Füchse Duisburg durch. Verfolger Iserlohn Roosters schlug daheim die Hamburg Freezers 4:3, Michael Wolf steuerte sein 35. Saisontor bei. Im Tabellen-Keller siegten die Augsburger Panther 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Straubing Tigers.



Youri patzt bei zwei Toren

Für die ersatzgeschwächten Eisbären kam es in Nürnberg knüppeldick. Björn Barta (6.), Andre Savage (7.) und Michel Périard (9.) trafen binnen 90 Sekunden. Bei zwei Toren machte der später stärker werdende Nationaltorhüter Youri Ziffzer keine gute Figur. "Die Berliner dürfen sich bei Youri bedanken, dass es nicht zweistellig geworden ist", sagte sein Nürnberger Auswahlkollege Dimitrij Kotschnew. "Es gibt so Nachmittage, wo nichts läuft. Wir können am Dienstag schon zeigen, dass wir zurecht da oben stehen", erklärte Ziffzer.

Berlin: schon zwanzig Gegentore im neuen Jahr

Die Eisbären schlugen nach dem 0:3 durch Sven Felski (9.) und Steve Walker (10.) zwar sofort zurück, doch Andre Savage (13.) konterte für die Ice Tigers, die mit dem siebten Heimsieg in Folge einen Vereinsrekord aufstellten. Erneut Barta (37.), zweimal Greg Leeb (39./48.) und Ahren Spylo (41.) mit seinem 30. Saisontor machten alles klar gegen die müden Gäste, für die noch Mark Beaufait (55.) traf. Die Eisbären hatten am Freitag eine 5:2-Führung gegen Krefeld verspielt und ließen in den drei Partien des neuen Jahres schon 20 Gegentore zu. "Ich suche einen heißen Torwart", sagte Berlins Trainer Don Jackson, der zudem die Personaldecke als dünn bezeichnete.

Nationaltorhüter Müller rettet den Haie-Sieg

Die Frankfurt Lions schienen nach Treffern von Jeff Heerema (7.) und Tobias Wörle (16.) auf dem Weg an die Spitze, zumal die Führung eher zu knapp ausfiel. Doch Kölner Konter und zwei schwere Fehler von Torhüter Ian Gordon verhinderten den fünften Sieg nacheinander. Sean Tallaire (20.), Kamil Piros (21.), Bryan Adams (27.) in Unterzahl, Sebastian Furchner (29.) und Philip Gogulla (56.) trafen für Köln. Jeff Ulmer (31.) und Chris Taylor (60.) brachten die Hessen noch heran. Nationaltorhüter Robert Müller rettete aber den Haie-Sieg.

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