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Zukunft der Nürnberg Ice Tigers ungewiss

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Eishockey - DEL  

Zukunft der Nürnberg Ice Tigers ungewiss

08.01.2008, 11:59 Uhr | dpa

Günther Hertel (Foto: imago)Günther Hertel (Foto: imago) Sportlich läuft alles nach Plan, aber der Rückzug zweier langjähriger Sponsoren hat die Nürnberg Ice Tigers in Existenznot gebracht. Der Spielbetrieb bis zum Ende dieser Saison ist gesichert, doch danach wird Nürnberg womöglich von der Landkarte der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verschwinden. "Wenn wir in den nächsten zwei Wochen keine neuen Sponsoren finden, kann ich die Spieler nicht mehr bezahlen. Dann wird es in Nürnberg kein Eishockey mehr geben", sagte Alleingesellschafter Günther Hertel in Nürnberg.

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Hertel will Etat-Lücken nicht privat schließen

Der Unternehmer hatte im vergangenen Jahr den Klub vom langjährigen Mäzen Herbert Frey übernommen und die damals finanziell angeschlagenen Ice Tigers vor dem wirtschaftlichen Kollaps bewahrt. Erst kürzlich sicherte er wieder mit einem hohen sechsstelligen Betrag den Etatausgleich des Klubs. Nach dem 8:3-Sieg der Franken gegen Spitzenreiter Eisbären Berlin tat Hertel kund, dass er keine Lust mehr habe, die Etatlücken weiterhin aus seinem Privatvermögen zu füllen.

"Diese Saison ist absolut gesichert."

"Im Moment ist alles bereinigt. Diese Saison ist absolut gesichert", sagte Hertel, der auch Inhaber des Zweitligaklubs SC Riessersee ist. Eine Garantie für die Fortsetzung von erstklassigem Eishockey in der Frankenmetropole gibt es noch nicht, obwohl Hertels Hilferuf an regionale Unternehmen bereits erste Erfolge verzeichnete. "Am Montagabend hat schon ein Sponsor unterschrieben", berichtete Hertel.

Sponsoren-Gespräche in den nächsten Tagen

Gemeinsam mit Geschäftsführer Christian Riedl und dem ehemaligen Hauptgesellschafter Frey will Hertel in diesen Tagen weitere Kontakte zu alten und neuen Sponsoren knüpfen und möglichst potenzielle Geldgeber ins Boot holen. In den nächsten zwei Wochen soll die Rettungsaktion mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. "Ich bin sehr zuversichtlich", betonte der Klub-Boss, dem es vor allem darum geht, die Vertragsverhandlungen mit den Spielern zu beginnen, "denn die wollen wissen, wie es weitergeht."

Eishockey-Standort Nürnberg nicht preisgeben

Wie der Immobilien-Unternehmer Heinz-Hermann Götsch bei den Kölner Haien führt Hertel die Ice Tigers als "Liebhaber-Objekt", doch kampflos will er den Eishockey-Standort Nürnberg nicht preisgeben. Eine andere Wahl bleibt ihm auch nicht. Der Verkauf der Lizenz an eine andere Stadt scheint juristisch nicht möglich, da die Ice Tigers durch einen bis 2012 laufenden Fünfjahres-Vertrag an die Arena Nürnberg gebunden sind.

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