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Eisbären lassen sich nicht überraschen

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Eishockey - DEL  

Eisbären lassen sich nicht überraschen

13.01.2008, 17:49 Uhr | dpa

Berlins Hördler (l.) gegen Straubings Abstreiter (Foto: imago)Berlins Hördler (l.) gegen Straubings Abstreiter (Foto: imago) Die Berliner Eisbären sind ohne Cheftrainer Don Jackson in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der frühere Meister gewann in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bei den Straubing Tigers mit 6:2 und verteidigte damit auch nach 51 Tagen die Tabellenführung. Der 51-jährige US-Amerikaner Jackson war aus privaten Gründen vom Hauptstadtklub freigestellt worden und in seine Heimat nach Kansas geflogen, wo seine Familie lebt. Aus Rücksicht auf die Privatsphäre wollten die Eisbären-Verantwortlichen keine Details preisgeben: "Es ist keiner gestorben, aber die Lage ist sehr ernst", erklärte Manager Peter John Lee.

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Nur kurz Hoffnung bei Straubing

Mit den Assistenten Hartmut Nickel und Jeff Tomlinson als Verantwortliche ließen sich die zuletzt schwächelnden Berliner beim Tabellen-Vorletzten nicht überraschen. Nur beim 2:3-Anschluss der Bayern keimten kurz Hoffnungen im Straubinger Lager, doch im zweiten Abschnitt klärten Mark Beaufait, Florian Busch und Stefan Ustorf zur Freude der 500 mitgereisten EHC-Fans die Fronten. Erst vor dem Auswärtsspiel in Iserlohn am 22. Januar soll Jackson wieder zum Team stoßen. "Wenn im wahren Leben etwas passiert, merkt man schnell, dass Eishockey nicht alles ist", sagte Manager Lee.

Nürnberg setzt Heimserie fort

Auch die Verfolger gaben sich am 44. Spieltag sportlich keine Blöße. Dem Tabellen-Zweiten und Vorjahres-Finalisten Nürnberg, mit 84 Zählern weiter einen Punkt hinter den Eisbären (85) zurück, gelang mit einem 2:1 gegen den ERC Ingolstadt der neunte Heimsieg in Folge. Aleksander Polaczek (12. Minute) und Andre Savage (38.) schossen die Treffer für die Sinupret Ice Tigers. Das Penalty-Tor für die Gäste durch Brad Leeb 90 Sekunden vor dem Ende kam zu spät.

Haie bleiben auf Rang drei

Die Kölner Haie sahen sich nach torlosem ersten Drittel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg nach einem Treffer von Michael Henrich (24.) zwar kurzzeitig in der Verfolgerrolle. Doch Sean Tallaire (31.) und Todd Warriner (33.) wendeten innerhalb von drei Minuten das Blatt. Ivan Ciernik (50.) legte zum 3:1-Endstand nach. Mit nun 80 Punkten ist Köln weiter Dritter.

Krefeld macht Frankfurt das Leben schwer

Frankfurt (jetzt als Vierter 79 Punkte) musste beim 4:3 nach Penalty-Schießen in Krefeld harten Widerstand brechen. Ilja Worobjew (3.), Jay Henderson (24.) und Chris Armstrong (38.) hatten jeweils die Führung für die Gäste besorgt, doch Herberts Vasiljevs (19.), Sasa Martinovic (38.) und Doug Andress (43.) schafften in einem spannenden Spiel gleich dreimal den Ausgleich für die Pinguine. Kurz vor Schluss wurde ein Treffer der Frankfurter in Unterzahl wegen Torraum-Abseits nicht anerkannt. Schließlich verwandelte Jeff Ulmer den entscheidenden Penalty für die Lions.

Düsseldorf siegt nach Penaltyschießen

In Düsseldorf sah die DEG nach schnellen Toren von Patrick Reimer (6.) und Peter Ratchuk (12.) lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Doch im Schluss-Drittel schafften Benoit Gratton (46.) und Francois Fortier mit einem Überzahl-Tor (54.) noch den Ausgleich für die Hamburg Freezers. In der Overtime fiel kein Tor, im Penaltyschießen machte Rob Collins das 3:2 für die Gastgeber klar.

Souveräner Sieg für Mannheim

Die Mannheimer Adler fegten in ihrer Partie gegen die Iserlohn Roosters die Gastgeber gekonnt und souverän vom Eis. Zwar waren die Roosters vor knapp 3800 Zuschauern im ersten Drittel durch einen Treffern von Schymainski mit 1:0 in Führung gegangen. Doch dann schalteten die Adler einen Gang hoch und kamen durch Lewandowski (2 Tore), Ullmann und Jaspers zum verdienten 4:1-Erfolg.

Pech für die Duisburger Füchse

Eine total verrückte Partie sahen die Fans in Augsburg. Die ansässigen Panther gingen im ersten Drittel durch schöne Tore von Pratt (zwei Treffer) und Buzas bereits mit 3:0 in Führung, alles sah nach einem Kantersieg für Augsburg aus. Doch die Füchse, abgeschlagenes Liga-Schlusslicht, wollten sich nicht abschießen lassen. Und die Duisburger kamen in einem furiosen Schlussviertel zurück. Cox, Ask und Courchaine sorgten mit ihren Toren für den Ausgleich. Die Entscheidung fiel im Penalty-Schießen, Augsburgs Brigley rettete den Gastgebern den Abend.

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