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Sieg gegen Frankreich nach dramatischer Schlussphase

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Eishockey  

Sieg gegen Frankreich nach dramatischer Schlussphase

09.02.2008, 19:38 Uhr | dpa

DEB-Team freut sich über den Sieg (Foto: dpa)DEB-Team freut sich über den Sieg (Foto: dpa) Mit einem glücklichen Sieg im wichtigsten Spiel hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft beim Skoda-Cup in Lausanne ihr Minimalziel erreicht. Dank des Siegtreffers von Florian Busch sieben Sekunden vor Schluss gewann die DEB-Auswahl nach dem 0:2 gegen Gastgeber Schweiz mit 6:5 (3:2, 2:1, 1:2) gegen Frankreich. Die Franzosen hatten trotz deutscher Überzahl erst acht Sekunden vor Buschs zweitem Tor zum 5:5 ausgeglichen. Zuvor führte der WM-Neunte Deutschland schon 3:1 und 5:3.

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Spiel mit hohem Stellenwert

Bundestrainer Uwe Krupp hatte der Partie gegen den WM-Aufsteiger die größte Bedeutung beim Turnier beigemessen, in dem am Sonntag (12.00 Uhr) Ex-Weltmeister Slowakei der letzte Gegner ist. Die Franzosen waren laut Krupp jedoch ein Kontrahent auf Augenhöhe, den seine Mannschaft unbedingt schlagen sollte.

Drei Treffer in 89 Sekunden

Nach dem Rückstand durch Baptiste Amar (6.) schossen John Tripp (12.), Michael Wolf (12.) und Busch (13.) binnen 89 Sekunden noch im ersten Drittel ein 3:1 heraus. Doch Mathieu Mille (18.) und Julien Desrosiers (23.) glichen für den 19. der Weltrangliste schnell wieder aus. Christoph Ullmann (36.) und Michael Hackert (40.) sorgten vor der letzten Pause erneut für einen Zwei-Tore-Vorsprung, der vor nur 779 Zuschauern wiederum nicht hielt. Laurent Meunier (46./60.) egalisierte und profitierte beim 5:5 von einem groben Missverständnis in der deutschen Hintermannschaft. Dann nutzte der Berliner Busch die letzte Überzahl doch noch zum Erfolg.

Frankreich ein unangenehmer Gegner

Knapp zwei Jahre nach dem klaren 5:0 bei der B-WM in Amiens, das dem DEB-Team den Wiederaufstieg beschert hatte, entpuppten sich die Franzosen als unangenehmer Gegner. Im 25. Vergleich waren Krupps Schützlinge zwar spielerisch überlegen. Der defensiv eingestellte WM- Rückkehrer wartete jedoch geduldig auf seine Chancen und schlug zweimal in Überzahl gegen Torhüter Robert Müller zu, der diesmal an Stelle von Youri Ziffzer das Tor hütete. Bereits zuvor hatte Frankreich beim 2:3 gegen die Slowakei gut dagegen gehalten.

Gogulla verletzt sich

Pech hatte der Kölner Philip Gogulla, der durch einen Puck eine Schnittverletzung am Ohr erlitt, aber weitermachte. Torjäger Michael Wolf bekam einen Puck ins Gesicht, erzielte aber trotzdem seinen 16. Treffer im Nationaltrikot.

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