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Eishockey - DEL: Nachwuchskonzept kann umgesetzt werden

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Eishockey  

Nachwuchskonzept kann umgesetzt werden

20.03.2008, 16:52 Uhr | sid

Der Nachwuchs soll stärker gefördert werden (Foto: imago)Der Nachwuchs soll stärker gefördert werden (Foto: imago) Die zweite Bundesliga hat das Nachwuchskonzept des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) einstimmig angenommen. Nachdem dies im November schon durch die Deutsche Eishockey Liga (DEL) passiert war, kann das von Nachwuchs-Bundestrainer Ernst Höfner erarbeitete Projekt umgesetzt werden. Es sieht vor, dass jeder Erst- und Zweitligist künftig mit einem Stammverein kooperieren muss, der zur intensiven Nachwuchsarbeit verpflichtet ist.

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Reindl: "Ein gigantischer Schritt"

"Es hat lange gedauert, aber es ist ein gigantischer Schritt für uns", sagte DEB-Generalsekretär Franz Reindl. Höfner hatte das Konzept vor fast einem Jahr den Sportausschüssen der DEL und der zweiten Liga vorgestellt. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2010 in Köln und Mannheim sagte Reindl: "Die WM eint uns im Bestreben, das deutsche Eishockey mittelfristig an die Weltspitze heranzuführen."

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Geschäftsführer Tripcke fordert Unterstützung der Politik

Auch DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke begrüßte die Zustimmung der Zweitligisten: "Es ist wichtig, dass alle Anstrengungen unternommen werden." Tripcke forderte nun Unterstützung der Politik: "Es ist öffentliche Hilfe erforderlich. Es kann nicht sein, dass mit Milliardenaufwand Fußballstadien gebaut werden, aber das Geld fehlt, um marode Eishallen zu sanieren."

Strenge Vorgaben durch den Verband

Das Nachwuchskonzept sieht vor, dass die Stammvereine der 30 Erst- und Zweitligisten mindestens fünf Jugendmannschaften, davon eine bestimmte Anzahl in den jeweils höchsten Ligen haben. Dazu sollen mindestens fünf lizenzierte, später auch vollzeitbeschäftigte Trainer kommen und jede Mannschaft muss mindestens dreimal pro Woche 60 Minuten trainieren. Der DEB überprüft als Gutachter, ob sich alle Klubs an diese Verpflichtungen halten. "Sollten Vereine die Bestimmungen nicht einhalten, müssen die Ligenleiter tätig werden. Das kann dann bis zum Lizenzentzug gehen", kündigte Reindl an.

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