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Zweitlängstes Eishockeymatch der Geschichte

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DEL - Playoff-Viertelfinale  

Zweitlängstes Eishockeymatch der Geschichte

23.03.2008, 09:59 Uhr | dpa

Kölns Piros (li.) gegen den Mannheimer Lewandowski (Foto: imago)Kölns Piros (li.) gegen den Mannheimer Lewandowski (Foto: imago) Die Kölner Haie und Meister Adler Mannheim haben nur zwei Tage nach dem bislang längsten deutschen Eishockey-Spiel in Iserlohn für den nächsten Rekord gesorgt. Der 5:4-Erfolg von Köln im dritten Playoff-Viertelfinale stand erst in der sechsten Verlängerung nach 168:16 Minuten Spielzeit fest. "Es ist zwanzig Minuten nach Zwölf, es war ein gutes Spiel. Gute Nacht", grantelte Mannheims Trainer Dave King nach dem verlorenen Marathon-Match, dem schon am 24. März die Fortsetzung folgt.

DEL Ergebnisse und Tabellen

Entscheidung erst kurz nach Mitternacht

Es war weltweit das zweitlängste Spiel der Eishockey-Geschichte. Zum 72 Jahre alten Rekord aus der nordamerikanischen Eishockey- Profiliga NHL fehlten nur 8:14 Minuten. 1936 gewann Detroit nach 176:30 Minuten 1:0 gegen Montréal. Der Siegtreffer zum 3:2 der Iserlohn Roosters über die Frankfurt Lions war am 20. März nach 117:45 Minuten gefallen. In Köln erlöste Philip Gogulla um 0.11 Uhr die Fans und brachte die Haie mit 2:1-Siegen in Führung.

Kölner Helden

"Das war ein unglaubliches Spiel", sagte Haie-Coach Doug Mason. In den acht Drittel-Pausen habe er kaum noch gecoacht, sondern mehr den Muntermacher gespielt: "Ich war mehr Cheerleader." Ein Sonderlob spendete er Torwart Robert Müller, der 93 Schüsse auf sein Gehäuse bekommen hatte. "Er hat den Sieg gerettet." Den Hut zog Mason auch vor seinem Kapitän Dave McLlwain, mit 40 Jahren ältester DEL-Spieler. "Es ist sagenhaft, wie er das in seinem Alter durchgezogen hat", sagte der Trainer.

Die Metro Stars setzen den Vize-Meister unter Druck

Iserlohn feierte seinen zweiten Sieg im dritten Spiel bei den Frankfurt Lions ebenfalls erst nach Verlängerung mit 4:3, brauchte aber nur 42 Sekunden der Extra-Spielzeit zum Siegtreffer. Vorrundenmeister Nürnberg Ice Tigers geriet in Rückstand, der Vizemeister unterlag in der dritten Partie daheim 1:2 gegen die DEG Metro Stars. Die Eisbären Berlin gingen mit dem 6:1-Erfolg über die Hamburg Freezers in Führung. Die vierten Partien finden am 24. März statt, zum Weiterkommen sind vier Erfolge nötig.

Abwechslungsreicher Abtausch

In einer furiosen Anfangsphase in Köln führte Mannheim nach 31 Sekunden durch Blake Sloan, doch Köln konterte schnell durch Sebastian Furchner (2.), Stéphane Julien (7.) und Sean Tallaire (10.). Furchner traf auch zum 4:2 (35.), nachdem Christoph Ullmann (23.) verkürzt hatte. Michael Hackert scheiterte kurz vor Ende des zweiten Drittels mit einem Penalty am Ex-Mannheimer Robert Müller. Dafür schafften der Ex-Kölner Eduard Lewandowski (44.) und Pascal Trepanier (57.) das 4:4, das Bestand hatte, bis Gogulla traf.

An Extraschichten gewöhnt

Frankfurt und Iserlohn mussten auch im dritten Viertelfinale eine Extraschicht einlegen, die Ryan Ready in Überzahl aber schnell beendete. Iserlohn führte nach dem Marathonspiel am 20. März schon 2:0 durch Jimmy Roy (14.) und Pat Kavanagh (25.). Richie Regehr (28.) und Jason Young (31.) glichen in Überzahl aus. Nach dem 2:3 durch Kavanagh (43.) retteten sich die Lions erst 25 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch Chris Armstrong in die Verlängerung, in der erneut Iserlohn jubelte. Top-Torjäger Michael Wolf ist wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe im vierten Spiel gesperrt. Die Roosters legten allerdings Protest nach dem Check gegen Michael Bresagk ein.

Entscheidender Doppelschlag

Vorrundenmeister Nürnberg erwischte einen idealen Start dank eines Eigentores von Düsseldorfs Torhüter Jamie Storr (2.). Im zweiten Drittel genügte den Gästen eine kurze Drangphase, um binnen 74 Sekunden durch Patrick Reimer (31.) und Peter Boon (32.) in Führung zu gehen. Danach brachten die Rheinländer den Vorsprung nach Hause.

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