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Adler und Ice Tigers unter Zugzwang

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Eishockey - DEL  

Adler und Ice Tigers unter Zugzwang

24.03.2008, 18:11 Uhr | dpa

Todd Warriner (Köln) gegen Mannheims Pascal Trepanier (Foto: imago)Todd Warriner (Köln) gegen Mannheims Pascal Trepanier (Foto: imago) Dem Meister und dem Vorrundenchampion droht in den Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga schon im Viertelfinale das Aus. Meister Adler Mannheim verlor am Ostersamstag 3:4 nach Verlängerung gegen die Kölner Haie und darf sich keine Niederlage mehr erlauben. Auch für Vizemeister Nürnberg Ice Tigers, mit der besten Bilanz aller Teams in die DEL-Playoffs gestartet, könnte die Saison nach dem 3:6 bei den DEG Metro Stars schon bald ein Ende haben. Ebenso wie Köln und Düsseldorf gingen auch die Eisbären Berlin und die Iserlohn Roosters 3:1 in Führung und können mit einem weiteren Sieg am Mittwoch das Halbfinale erreichen. Berlin gewann 6:1 bei den Hamburg Freezers, Iserlohn schlug die Frankfurt Lions 5:1.

Spiel 3 Schon wieder eine Partie mit Rekordlänge

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Todd Warriner beendet das Spiel

Nur etwas mehr als 38 Stunden nach dem Marathon-Match in Köln, das Philip Gogulla erst nach 168:16 Minuten Spielzeit um 0.11 Uhr am Ostersonntag entschied, gab es erneut eine Verlängerung. Durch den Treffer von Todd Warriner nach 6:10 Minuten zog Mannheim wiederum den Kürzeren. Die Adler hatten erst sieben Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch Tomas Martinec die Verlängerung erzwungen. Pascal Trepanier (20.) und Colin Forbes (28.) brachten die Adler zunächst 2:0 in Führung. Die Haie konterten schnell durch die Saisontore 40 und 41 von Ivan Ciernik (28./30.) und das 2:3 von Sebastian Furchner (42.). Der am Samstag starke Adler-Torhüter Adam Hauser sah jeweils schlecht aus.

Schnelle Führung der Gäste

Düsseldorf ging zunächst mit dem Schwung des 2:1-Sieges vom Samstag in Nürnberg zu Werke und profitierte von Strafen der Franken. Rob Collins (9.), Andy Hedlund (10.) und Fabio Carciola (17.) trafen im ersten Drittel. Dort setzte Scott King (20.) einen Nürnberger Penalty an die Latte. Erst Michel Périard (27.) und Björn Barta (29.) brachten die im zweiten Abschnitt klar überlegenen Gäste heran. Jeff Panzer (35./58.) und Daniel Kreutzer (43.) sicherten den etwas zu hohen DEG-Sieg, nur Brian Swanson (54.) konnte noch verkürzen.

Auch die Eisbären treffen früh

Gegen Hamburg erwischten die Eisbären wie in den beiden vorangegangenen Partien einen Blitzstart. Mark Beaufait (3.), Tyson Mulock (10.) und Constantin Braun (14.) trafen auch dank Fehlern von Freezers-Torhüter Philippe Sauvé im ersten Drittel. Das 0:4 war sogar ein Eigentor von Andy Delmore (31.). Stefan Ustorf (45.) und Nathan Robinson (59.) besorgten die restlichen Eisbären-Tore, für Hamburg traf einzig Topscorer Peter Sarno (35.).

Barta droht das WM-Aus

Hart traf die Freezers der Ausfall von Kapitän Alexander Barta. Der Nationalspieler verdrehte sich nach einem fairen Zweikampf das rechte Knie, rauschte dann in die Bande und schied mit Verdacht auf Oberschenkelbruch aus. Damit würde Barta auch bei der WM im Mai in Kanada fehlen. Bei den Eisbären schaute neben Kapitän Steve Walker auch Denis Pederson zu, der sich nach langer Zwangspause beim 6:1 am Samstag erneut verletzte.

Entscheidung diesmal nach 60 Minuten

Nach Verlängerungen in den ersten drei Viertelfinals zwischen Iserlohn und Frankfurt setzten sich die Roosters auch ohne ihren gesperrten Torjäger Michael Wolf diesmal klar durch. Sean Blanchard (5.), Jimmy Roy (10.) und Bob Wren (11.) waren bereits im ersten Abschnitt erfolgreich. Danach trafen noch Paul Traynor (47.) und David Sulkovsky (51.) bei einem Gegentor von Layne Ulmer (51.).

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