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Kölner Haie: Nationalkeeper Müller wird von Adler-Fans übel beschimpft

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Eishockey  

Üble Fan-Attacken gegen Nationalkeeper Robert Müller

25.03.2008, 17:04 Uhr | sid

Nationaltorwart Robert Müller von den Kölner Haien (Foto: imago)Nationaltorwart Robert Müller von den Kölner Haien (Foto: imago) In den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist sportlich für genug Brisanz gesorgt: Vorrundensieger Nürnberg droht eine historische Pleite, Meister Adler Mannheim steht ebenfalls vor dem Aus. Doch die größte Aufregung gab es außerhalb der Bande, als Nationaltorwart Robert Müller von Mannheimer Fans aufs Übelste beschimpft wurde. "Wärst du besser nicht gesund geworden", riefen Adler-Anhänger dem Kölner Torhüter zu, wie dessen Teamkollege Andreas Renz nach dem 4:3-Sieg der Haie im vierten Viertelfinale bei Titelverteidiger Mannheim berichtete.

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Adler-Manager Kuhl: Anfeindungen eine Katastrophe

Der Ex-Mannheimer Müller hatte im vergangenen Jahr den Kampf gegen den Krebs gewonnen, nachdem ein bösartiger Hirntumor festgestellt worden war. Eine "Katastrophe" nannte Mannheims Manager Marcus Kuhl die Anfeindungen nach Spielschluss am Kölner Mannschaftsbus gegen den Haie-Goalie, die er selbst nicht mitbekommen hatte. "Das ist ganz schlimm und nicht zu akzeptieren", sagte Kuhl und kündigte an: "Wir werden uns zusammensetzen und besprechen, was wir machen können." Auch DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke verurteilte die verbalen Attacken. "Wir werden mit den Mannheimern prüfen, wie wir die Mannschaften besser abschotten können", sagte er.

"Müller, du Zigeuner"-Sprechchöre

Schon während des Spiels am Ostermontag hatten die Mannheimer Fans den Kölner Torwart mit "Müller, du Zigeuner"-Sprechchören verhöhnt. Der 27-Jährige nahm die Anfeindungen äußerlich gelassen hin: "Ich habe es gehört, aber da stehe ich drüber. "Auf dem Eis war Müller, der im Oktober mangels Perspektiven in Mannheim zunächst zum Tabellenletzten Füchse Duisburg und im Dezember nach Köln gewechselt war, wie schon beim Marathon-Match zwei Tage zuvor (5:4) der Unterschied gewesen. Während der Ex-Kölner Adam Hauser bei allen Gegentoren schlecht aussah, hielt Müller tadellos. "Er ist der Topmann für uns", lobte Haie-Trainer Doug Mason.

Mannheim steht vor dem Playoff-Aus

Titelverteidiger Mannheim droht beim 1:3-Rückstand in der Serie "Best of Seven" bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) im fünften Spiel in Köln das frühe Aus. "Man darf nie auf die drei hohen Berge schauen, sondern muss sich jeden Hügel einzeln vornehmen", philosophierte Adler-Trainer Dave King, dessen Team drei Spiele in Folge gewinnen muss, um noch weiterzukommen.

Vorrundenmeister Nürnberg mit dem Rücken zur Wand

In der gleichen prekären Lage ist Vorrundenprimus Nürnberg Ice Tigers. Nach der 3:6-Pleite bei den DEG Metro Stars könnte der Vizemeister bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) die vierte Niederlage kassieren und als erster Vorrundensieger seit der Einführung der Playoffs 1981 schon im Viertelfinale ausscheiden. "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand", sagte Stürmer Florian Keller. Trainer Benoit Laporte formulierte es ähnlich: "Für uns geht es jetzt darum, entweder in Urlaub zu gehen oder drei Siege einzufahren." Mut machte ihm die Erfahrung der Vorrunde: "Da haben wir schon zweimal drei Spiele am Stück verloren und danach eine Siegesserie hingelegt." In der vergangenen Saison lagen die Franken im Viertelfinale gegen die Hannover Scorpions 0:2 zurück, ehe sie noch ins Halbfinale einzogen.

Iserlohn und Berlin fehlt nur noch ein Sieg

Wie die rheinischen Rivalen Köln und Düsseldorf haben auch die Iserlohn Roosters und die Eisbären Berlin am Mittwoch ihren ersten Matchball. Die Sauerländer haben nach dem souveränen 5:1 gegen die Frankfurt Lions alle Trümpfe in der Hand. Dennoch warnte Stürmer David Sulkovsky: "Wir haben erst 60, 70 Meter zurückgelegt. Bis 100 Meter ist es noch ein weiter Weg." Allerdings dominierte Iserlohn auch ohne den gesperrten DEL-Torschützenkönig Michael Wolf derart, dass Frankfurts Trainer Rich Chernomaz bereits das Handtuch warf: "So kann man gegen Iserlohn nicht gewinnen. Wir liegen jetzt 1:3 hinten und spüren keinen Druck mehr."

Verletzter Alexander Barta fehlt bei der WM

Ex-Meister Berlin hatte auch ohne seine verletzten Stürmerstars Denis Pederson und Steve Walker mit den Hamburg Freezers beim 6:1 keine Probleme. "Ich bin stolz auf die deutschen Spieler, wie sie sich in dieser Situation bewährt haben", sagte Trainer Don Jackson. Eisbären-Urgestein Sven Felski, der erneut zwei Tore vorbereitete, hat in vier Playoff-Spielen bereits acht Punkte verbucht. Hamburg verlor Nationalspieler Alexander Barta, der einen Oberschenkelbruch erlitt und auch für die WM in Kanada (2. bis 18. Mai) ausfällt.

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