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Deutschland hat beim zweiten Testspiel das Nachsehen

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Eishockey  

Deutschland hat beim zweiten Testspiel das Nachsehen

21.04.2008, 23:59 Uhr | dpa

Erstmals seit fünf Jahren hat die deutsche Eishockey-Auswahl wieder gegen Weißrussland verloren und damit einen Rückschlag in der WM-Vorbereitung hinnehmen müssen. Die DEB-Mannschaft unterlag in Dresden 1:2 (1:1, 0:0, 0:0) nach Verlängerung, nachdem es zuvor in Crimmitschau noch einen 4:2- Erfolg über den Weltranglisten-Neunten gegeben hatte. Die WM-Generalprobe findet am 25. April in Bietigheim gegen Dänemark statt. Auftaktgegner bei der WM in Kanada ist am 3. Mai Vizeweltmeister Finnland, gegen den zwei Testspiele 1:3 und 0:4 verloren gegangen waren. Yannic Seidenberg (5. Minute) sorgte für die deutsche Führung, die Dmitri Meleschko (11.) ausglich. Den Siegtreffer erzielte Jaroslaw Tschupris (64.) in drer Verlängerung.

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Konter sorgt für die Führung

Die Weißrussen ließen sich zwar nicht so überrumpeln wie in Crimmitschau, als es nach nicht einmal sechs Minuten 3:0 stand. Doch die Gastgeber erwischten in der neuen Eis-Arena erneut den besseren Start. Als John Tripp auf der Strafbank saß, schloss der Ingolstädter Yannic Seidenberg in Unterzahl einen Konter nach mustergültiger Vorarbeit von Christoph Ullmann ab.

Puk landet nur am Pfosten

Die Freude währte durch Meleschkos Ausgleich aber nicht allzu lange. Zwar gab es sofort gute Chancen zur erneuten Führung, auf der anderen Seite verhinderte Torhüter Dimitrij Kotschnew bei einer zwei Minuten langen 3:5-Unterzahl aber einen Rückstand nach dem ersten Drittel. Der überzeugende Nürnberger stand diesmal an Stelle von Übersee-Profi Dimitri Pätzold im Kasten und hatte Glück, als ein Puck nur am Pfosten landete (23.).

Schütz verfehlt das leere Tor

In der ausgeglichenen und körperlich intensiv geführten Partie hatten die Weißrussen vor allem im Powerplay immer wieder ihre Möglichkeiten. Ullmann war auf der anderen Seite erneut in Unterzahl schon am Torwart vorbei, hatte aber einen zu ungünstigen Schusswinkel (31.). Felix Schütz schoss freistehend am leeren Tor vorbei (55.), so dass es spannend und knapp bis zum Ende blieb.

WM-Kandidaten der Playoff-Finalisten noch nicht dabei

Bundestrainer Uwe Krupp schonte den angeschlagenen Michael Hackert, der wohl auch gegen die Dänen zusehen wird. Der in der Vorwoche nachnominierte Verteidiger Robin Breitbach von Servette Genf fehlte erneut wegen einer Viruserkrankung. Auch die WM-Kandidaten von Meister Berlin und Finalist Köln waren einen Tag nach dem Ende der DEL-Saison naturgemäß noch nicht dabei.

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