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Eishockey-WM: Stefan Ustorf läuft wieder für Deutschland auf

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Eishockey - WM  

Stefan Ustorf läuft wieder für Deutschland auf

28.04.2008, 15:54 Uhr | sid

Stefan Ustorf im Dress der Nationalmannschaft (Foto: imago)Stefan Ustorf im Dress der Nationalmannschaft (Foto: imago) Über den Rücktritt vom Rücktritt musste Stefan Ustorf nicht lange nachdenken. "Sogar meine Kleine hat gebettelt, ich soll wieder im Nationalteam mitmachen. Instinktiv merkt sie wohl, dass es etwas Großes ist, für sein Land zu spielen", berichtete der ehemalige Kapitän der deutschen Eishockey-Auswahl, der bei der WM in Kanada sein Comeback gibt.

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Familie segnet das Comeback ab

Zwei Jahre nach seinem Abschied aus der Nationalmannschaft kehrt der Mittelstürmer des deutschen Meisters Eisbären Berlin zurück - mit dem Segen seiner Familie. Die hatte ihn nach der B-WM 2006 in Frankreich noch bewogen, das Trikot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nach 122 Spielen an den Nagel zu hängen. Es sei Zeit, an andere zu denken und für die da zu sein, denen es nicht gut gehe, sagte er damals. Großeltern und Schwiegereltern waren schwer krank, Ehefrau Jodi hatte gerade die langwierige Behandlung wegen Brustkrebs hinter sich."

"Ich habe immer gesagt, dass ich zur Verfügung stehe"

"Inzwischen hat sich alles zum Positiven gewandelt. Wir haben alles auf die Reihe bekommen", sagte Ustorf. Und wenn dann auch noch die Kinder Jake (10) und Kylie (5), die einen Vater haben sollten, "der auch mal da ist", ihn selbst zurück in die Nationalmannschaft drängen, gibt es keinen Zweifel mehr. "Ich habe immer gesagt, dass ich zur Verfügung stehe, wenn mich der Bundestrainer anruft."

Zweiter Frühling mit 34 Jahren

Uwe Krupp rief an, weil der mittlerweile 34-Jährige die vielleicht beste Saison seiner Karriere spielte. 24 Tore und 36 Vorlagen in 69 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. "Er ist in toller Form", urteilte der Bundestrainer, der einst noch mit Ustorf zusammen in der Nationalmannschaft spielte. Dennoch überlegte Krupp bis zum letzten Augenblick, ob er Ustorf tatsächlich mit nach Halifax nehmen sollte.

Marco Sturms Zusage entscheidend

"Es ist schon ein gewisses Risiko. Ich kenne ihn als Spieler, als Mannschaftskamerad, aber ich habe ihn zwei Jahre nicht dabei gehabt", sagte Krupp. Den Ausschlag gab letztlich die Zusage von NHL-Profi Marco Sturm. "Für Marco ist es eine gute Sache. Er kennt Stefan, aber sonst nicht so viele Spieler in der Mannschaft", erläuterte der Bundestrainer. Hätte Sturm abgesagt, wäre auch Ustorf zu Hause geblieben.

Olympia 2010 im Blick

Für den ehemaligen NHL-Profi, der 54 Spiele in der stärksten Liga der Welt bestritt, soll nach der Rückkehr nicht sofort wieder Schluss sein. "Natürlich reizt der Gedanke an Olympia", sagte Ustorf, der an den Olympischen Spielen 1994, 1998, 2002 und 2006 teilnahm.

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