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Innenministerium sperrt dem DEB die Fördergelder

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Eishockey - Fall Busch  

Innenministerium sperrt dem DEB die Fördergelder

07.05.2008, 17:05 Uhr | dpa, sid

Florian Busch hat im März eine Dopingprobe zunächst verweigert. (Foto: imago) Florian Busch hat im März eine Dopingprobe zunächst verweigert. (Foto: imago) Das Bundesinnenministerium (BMI) hat wegen des Falles Florian Busch einen Förderstopp für Bundesmittel an den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) durchgesetzt. Das erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Christoph Bergner im Sportausschuss des Bundestages. "Wir haben am 18. April das Bundesverwaltungsamt beauftragt, wegen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regelungen einen Förderstopp zu verhängen und ein Rückforderungsverfahren einzuleiten", sagte Bergner. Als Folge sind "die laufenden Zahlungen an den DEB gesperrt".


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Busch bei der WM weiter dabei

In anderer Hinsicht kann der DEB jedoch aufatmen. Busch wurde vom Internationalen Eishockey-Verband nicht gesperrt und kann bei der Weltmeisterschaft in Kanada weiter eingesetzt werden. Die Welt Anti Doping Agentur hatte gefordert, den 23-Jährigen vom Wettbewerb auszuschließen.

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600.000 Euro vom BMI

Der DEB erhält jährlich Sportfördermittel aus dem Haushalt des BMI von etwa 600.000 Euro. Bevor der DEB bereits in diesem Jahr gezahlte Bundesmittel zurückerstatten müsse, habe dieser jedoch Anspruch auf rechtliches Gehör. "Der DEB muss jetzt die harten Konsequenzen hinnehmen. Er hat sich mit dem falschen Urteil im Fall Florian Busch diese Situation selbst eingebrockt", sagte Bergner.

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DEB will Beschluss nicht akzeptieren

Das DEB-Präsidium hatte sich kurzfristig entschieden, keines seiner Mitglieder aus Halifax von der derzeit in Kanada laufenden WM zur Sportausschuss-Sitzung einfliegen zu lassen. Das sei mit Michael Vesper, dem Geschäftsführer des Deutschen Olympischen Sportbundes so abgesprochen gewesen, sagte DEB-Vizepräsident Uwe Harnos. Außerdem sei der DEB zu der Sitzung nicht eingeladen gewesen. Den Stopp der Fördergelder will der Verband nicht akzeptieren. "Sobald wir den Bescheid mit der Begründung bekommen haben, werden wir uns juristisch damit auseinandersetzen", kündigte Harnos an: "Wir werden das nicht hinnehmen, weil wir es nicht für gerechtfertigt halten."

Dopingkontrolle zunächst verweigert

Nationalspieler Florian Busch von den Eisbären Berlin war nach einer von ihm am 6. März zunächst verweigerten unangekündigten Trainingskontrolle verwarnt und mit einer Geldstrafe sowie mit der Ableistung von gemeinnütziger Arbeit belegt worden. Nach den Regeln des Codes der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) hätte Busch mit einer Regelsperre von zwei Jahren bestraft werden müssen.

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