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Eishockey-WM: Trotz Fehler behält DEB-Team wichtige Punkte

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Eishockey - WM  

Deutschland im Glück: Peinlicher Fehler bleibt folgenlos

07.05.2008, 22:53 Uhr | dpa, sid

Jason Holland war nicht spielberechtigt (Foto: imago)Jason Holland war nicht spielberechtigt (Foto: imago) Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft. Erst wurde bekannt, dass Florian Busch nicht gesperrt wird. Dann kam eine neue Hiobsbotschaft, am Ende herrschte aber Erleichterung: Trotz des unberechtigten Einsatzes von Jason Holland bleibt das 4:2 gegen die Slowakei bei der WM in Kanada bestehen. Dies entschied das Direktorat des Eishockey-Weltverbandes IIHF. Zuvor drohte am "Grünen Tisch" eine 0:5-Niederlage. Die IIHF begründete ihre Entscheidung mit außergewöhnlichen Umständen und erklärte, eine Umwandlung des Ergebnisses hätte den weiteren Turnierverlauf unfair beeinflusst.

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Reindl übernimmt Verantwortung

Holland war 1996 bei der Junioren-WM für Kanada aktiv und hätte vier Jahre in Deutschland spielen müssen, um einsatzberechtigt zu sein. Der Abwehrspieler steht aber erst seit drei Jahren beim ERC Ingolstadt unter Vertrag. Franz Reindl, Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes, gab zu, die Vier-Jahres-Frist nicht überprüft zu haben: "Das ist nomalerweise ein 5:0 für die anderen. Ich übernehme die Verantwortung für diesen unverzeihlichen Fehler". Holland reiste ebenso wie Stürmer André Rankel, der eine Gehirnerschütterung erlitten hat, nach Deutschland zurück.

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Busch wird nicht ausgeschlossen

Durch diese Turbulenzen rückte selbst die weitere Spielberechtigung für Busch nach dessen verweigerter Dopingprobe in den Hintergrund. "Wir sind natürlich froh, dass das so gekommen ist", sagte Reindl. Wie die IIHF mitteilte, steht der 23 Jahre alte Angreifer weiter zur Verfügung, weil erst alle Rechtsmittel in Deutschland gegen das DEB-Urteil ausgeschöpft werden müssten. Der Verband hatte statt einer Sperre nur eine Verwarnung und eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro ausgesprochen. Die Welt Anti Doping Agentur hatte eine vorläufige Sperre für Busch gefordert.

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Fördergelder gesperrt

Bei der WM darf Busch weiterhin spielen. Aber das Thema ist noch längst nicht vom Tisch. In Berlin sperrte das Bundesinnenministerium mit sofortiger Wirkung die Auszahlung von Fördergeldern in Höhe von 325.000 Euro an den DEB. Darüber hinaus muss sich der Verband auf Rückforderungen von öffentlichen Mitteln in Höhe von 125.000 Euro einstellen. Der DEB wird jährlich mit 600.000 Euro gefördert.

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