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Eishockey: Kölzig womöglich vor dem Ende seiner NHL-Karriere

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Eishockey - NHL-Playoffs  

Kölzig womöglich vor dem Ende seiner Karriere

10.05.2008, 11:10 Uhr | sid, dpa

Bald Vergangenheit: Capitals-Goalie Olaf Kölzig (Foto: imago)Bald Vergangenheit: Capitals-Goalie Olaf Kölzig (Foto: imago) Der einstige Zimmerkollege und jetzige Bundestrainer Uwe Krupp hätte ihn gern bei der Eishockey-Weltmeisterschaft gehabt, doch Olaf Kölzig plant sein Leben neu: Der Nationaltorwart hat nach fast zwei Jahrzehnten in Washington seinen erwarteten Abschied von den Capitals bekanntgegeben und wird womöglich sogar seine Karriere beenden.

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Verbitterung bei einem Könner

Er habe dies noch nicht entschieden, sagte Kölzig der "Washington Post" und bereite sich auf eine weitere Saison in der nordamerikanischen Profiliga NHL vor. "Ich habe immer noch das Gefühl, ein dominanter Torwart in der Liga sein zu können. Wenn es kein Angebot gibt, werde ich mich mit einem Sechser-Pack an den Swimmingpool setzen", sagte Familienvater Kölzig, der enttäuscht über die vergangenen Monate ist und sich nach 756 NHL-Einsätzen für die Capitals nicht gerecht behandelt fühlt.

Ein Franzose schiebt Kölzig aufs Abstellgleis

Der vor kurzem 38 Jahre alt gewordene Schlussmann sieht nach 16 NHL-Spielzeiten in Washington keine Perspektive mehr, seitdem der erst Ende Februar aus Montréal verpflichtete Franzose Cristobal Huet die Nummer eins ist. Kölzig, verkauft gerade sein 3,5 Millionen Dollar teures Haus in Washington und sagte Krupp auch deswegen für die WM ab. Huet spielt dagegen für Frankreich und sicherte in Québec im ersten von maximal drei WM-Abstiegsspielen das 3:2 gegen Italien. In der anderen Playoff-Serie um den Klassenerhalt siegte Ex-Weltmeister Slowakei 5:1 gegen Aufsteiger Slowenien.

WM-Zimmer bleibt leer

Krupp hatte vor der WM erklärt, Kölzig sogar sein eigenes Zimmer zu überlassen, damit der in Kapstadt geborene Keeper kommt. "Er ist einer der besten Torhüter der letzten 16 Jahre", sagte Krupp der dpa. "Er war nicht verwöhnt und hat sich aus der Ostküsten-Liga langsam nach oben durchgebissen. Das kann nicht jeder."

Immer wieder gemeinsam auf dem Eis

Beide teilten bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano das Zimmer, erfuhren aber schon kurz nach der Ankunft in Tokio von der 2:8-Pleite gegen Weißrussland, mit der das DEB-Team das Viertelfinale verpasste. Wenige Monate später führte Kölzig die Capitals in die Endspiele um den Stanley Cup. Mit der riesigen Trophäe durch die Arena in Washington zu laufen, blieb sein unerfüllter Traum. 2000 wurde er zum besten Torwart der Liga gekürt. Auch 2006 in Turin war er Olympia-Teilnehmer, damals bereits unter Krupps Regie.

Unterschiedliche Maßstäbe

Diese Saison bei den Washington Capitals, die ihn 1989 verpflichtet hatten, verlief für "Olie the Goalie" enttäuschend. Eine Fangquote von knapp 90 Prozent und 2,9 Gegentore pro Spiel reichten dem neuen Trainer Bruce Boudreau nicht, der nach dem katastrophalen Saisonstart übernahm. "Ich habe nicht so gut gespielt wie in den vergangenen paar Jahren, aber nicht so schlecht, wie es die Zahlen andeuten und einige Leute glauben wollen. Mir ging es nie um Prozente, sondern um Siege", sagte Kölzig. Manchen rettete er für das zeitweilig schlechteste der 30 NHL-Teams, das es auch dank seines russischen Torjägers Alexander Owetschkin noch in die Playoffs schaffte.

DEL-Finalduell mit dem heutigen Konkurrenten 2005 gewonnen

Eines hat Kölzig seinem Nachfolger Huet immerhin voraus: Während des NHL-Arbeitskampfes 2005 kamen beide Keeper nach Deutschland. Huet erreichte mit Adler Mannheim das Finale, doch den Titel feierte Kölzig. Er fehlte den Eisbären Berlin zwar verletzt, verteilte in der Kabine aber die Zigarren für die Meisterfeier.

Pittsburgh legt gegen Philadelphia vor

Die Pittsburgh Penguins haben derweil den ersten Schritt Richtung Stanley Cup-Endspiel und möglicher Meisterfeier gemacht. Die "Pens" gewannen das erste Halbfinale des Pennsylvania-Derbys gegen die Philadelphia Flyers mit 4:2 und liegen somit in der Serie "best of seven" mit 1:0 vorn. Fünf der sechs Treffer fielen bereits im ersten Drittel. Pittsburghs Jewgeni Malkin und Philadelphias Mike Richards trafen jeweils doppelt. Die beiden Treffer für die Penguins erzielten Petr Sykora und Kapitän Sidney Crosby. Am 11. Mai stehen sich beide Mannschaften erneut in der Pittsburgher Mellon-Arena gegenüber.

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