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Phantomtor sorgt für Skandal

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Eishockey - WM  

Phantomtor sorgt für Skandal

12.05.2008, 13:43 Uhr | dpa

Durcheinander vor dem finnischen Tor (Foto: dpa)Durcheinander vor dem finnischen Tor (Foto: dpa) Der Videobeweis ist dazu da, Unklarheiten zu beseitigen. Grobe Fehlentscheidungen sollen so ausgeschlossen werden. Was auch oft klappt, aber nicht immer. Dies musste das Team der USA bei der Eishockey-WM nun leidvoll erfahren. Im Spiel gegen Finnland ging ein Schuss von Ville Koistinen knapp am Pfosten vorbei flog und von der Seite durch das Netz. Die Unparteiischen bemühten den Videobeweis - und entschieden auf Tor. Es war das 1:2 für die Finnen, die noch 3:2 (0:0, 0:2, 3:0) gewannen.

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US-Trainer rät Videorichter zu Arztbesuch

Die Szene, die die Wende einleitete, brachte US-Trainer John Tortorella auf die Palme: "Ich weiß nicht, was zum Teufel der Kollege da oben gesehen hat. Er hat große Augenprobleme. Ich rate ihm, mal zum Arzt zu gehen." Tortorella sagte, er habe sogar von der Bank aus gesehen, dass dies kein Tor war. Doch die Finnen jubelten und weder die russischen Schiedsrichter Wjatscheslaw Bulanow und Alexander Poljakow, mit denen auch schon die deutsche Mannschaft unzufrieden war, noch ihre beiden Linienrichter oder der Torrichter hatten etwas bemerkt. Als Letzter schaute schließlich der Videorichter nicht richtig hin. Als Konsequenz wurde er vom Eishockey-Weltverband IIHF für den Rest der WM aussortiert.



Fairer Verlierer

Tortorella war außer sich, als auf Tor entschieden wurde. "Ich habe von diesen Horror-Shows im internationalen Eishockey gehört. Jetzt erlebe ich eine. Sie haben beide Mannschaften schon vorher benachteiligt", sagte der sonst bei Tampa Bay Lightning in der National Hockey League beschäftigte Coach. Aber er zeigte sich trotz der skandalösen Begleitumstände als fairer Verlierer und akzeptierte die Niederlage als berechtigt.

202 Strafminuten und eine Prügelei

Nach der Schlusssirene der äußerst giftig geführten Partie mit 202 Strafminuten, drei Spieldauerdisziplinarstrafen und drei Matchstrafen gab es noch eine Prügelei, bei der sich der Finne Anssi Salmela eine blutige Nase holte. Finnlands kanadischer Trainer Doug Shedden hatte die Partie auf jeden Fall gefallen: "Ein bisschen Blut, die Jungs waren angepisst - ein gutes Eishockeyspiel." Das angebliche Tor wollte Shedden nicht gesehen haben, "aber ich nehme es mit".

Schweden schlägt Tschechien

Außer den USA und Finnland steht auch Titelverteidiger Kanada in Gruppe E schon als Viertelfinalist fest. Als Vierter qualifiziert sich entweder Norwegen oder Lettland. In Gruppe E gewann Schweden gegen Tschechien 5:3 (0:0, 2:2, 3:1). Neben diesen beiden Teams sind Russland und die Schweiz weiter.

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