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Die Kanadier machen das Traumfinale perfekt

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Eishockey-WM in Kanada  

Die Kanadier machen das Traumfinale perfekt

17.05.2008, 00:19 Uhr | dpa, sid

Der kanadische Torschütze Dany Heatley (re.) freut sich mit seinen Teamkollegen Brent Bruns (li.) und Mike Green. (Foto: Reuters)Der kanadische Torschütze Dany Heatley (re.) freut sich mit seinen Teamkollegen Brent Bruns (li.) und Mike Green. (Foto: Reuters) Das Traumfinale der Eishockey-WM in Kanada ist perfekt. Der Gastgeber und Rekordweltmeister zog durch einen 5:4 (1:1, 4:2, 0:1)-Sieg gegen Olympiasieger Schweden ins Endspiel gegen Russland ein. Die Russen hatten sich zuvor deutlich mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gegen Finnland durchgesetzt. Russland wartet seit 15 Jahren auf seinen insgesamt 24. WM-Titel. "Das ist ein Traum für beide Mannschaften", sagte der russische Trainer Wjatscheslaw Bykow. Für Kanada wäre es zum 100-jährigen Bestehen der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF) das 25. Gold. Im Spiel um Platz drei stehen sich die skandinavischen Nachbarn Schweden und Finnland gegenüber.

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Fantastischer erster Sturm

In einem hochklassigen Halbfinale siegte Kanada vor allem dank seiner erneut überragenden ersten Angriffsreihe mit Dany Heatley, Ryan Getzlaf und Rick Nash. Heatley (6.) eröffnete den Torreigen mit seinem elften WM-Treffer. Anton Stralman (20.) und Niclas Wallin (23.) brachten danach die Schweden in Führung. Getzlaf (24.) und Jamal Mayers (29.) antworteten für die Gastgeber, doch Stralman (32.) traf erneut und glich zum 3:3 aus.

Spektakuläres Mitteldrittel

Nur eine gute Minute später brachte Nash die Hausherren vor 13.000 Fans erneut in Front. Als zwei Schweden auf der Strafbank saßen, schloss Mike Green das turbulente zweite Drittel sieben Sekunden vor der Sirene mit dem 5:3 ab. Schwedens Star-Torhüter Henrik Lundqvist von den New York Rangers saß im Schlussabschnitt nur noch auf der Bank. Seine Kollegen schafften es danach nicht mehr, den Kanadiern im achten WM-Spiel die erste Niederlage beizubringen, obwohl Fredrik Warg (55.) noch für eine spannende Schlussphase sorgte.

Einer wird erstmals verlieren müssen

Als andere Mannschaft ist Russland bei der WM noch ungeschlagen. Den Russen gelang gegen Finnland eine nie gefährdete Revanche für die schmerzliche Halbfinal-Niederlage vor einem Jahr auf eigenem Eis in Moskau. Sergej Fjodorow (14.) leitete nach einer Traumkombination über die NHL-Stars Alexander Owetschkin und Alexander Sjomin den Sieg ein. Danis Saripow (24.) schloss einen weiteren sehenswerten Angriff zum zweiten Treffer ab. Kapitän Alexej Morosow (53.) und Maxim Suschinski (58.) machten alles klar.

Nabokow nicht zu überwinden

Der zur Zwischenrunde nachnominierte Torhüter Jewgeni Nabokow von den San Jose Sharks blieb wie beim 6:0-Erfolg über die Schweiz im Viertelfinale ohne Gegentor und machte die Chancen der optisch zumindest gleichwertigen Finnen zunichte. So rettete der Schlussmann der San Jose Sharks einmal spektakulär gegen Mikko Koivu (28.) und verhinderte den schnellen Anschlusstreffer. Die Russen agierten in der Offensive effektiv und standen in der Abwehr sicher. Vorn sorgte Owetschkin von den Washington Capitals mit Einzelaktionen für die meiste Unruhe.

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Fehler bestrafen die Russen sofort

"Wir haben im vorigen Jahr einige Fehler gemacht und nicht Gold gewonnen. Diese Fehler wollen wir nicht wiederholen", kündigte Stürmerstar Alexander Owetschkin von den Washington Capitals an, der an der Traumkombination zum 1:0 durch Sergej Fjodorow beteiligt war. "Russisches Eishockey", umschrieb Owetschkin und schmunzelte. Auch Kanadas Trainer Ken Hitchcock hatte zugesehen. "Sie lassen dich für kleine Fehler bezahlen", bemerkte Hitchcock respektvoll.

Unterstützung für die Kanadier aus Schweden

Auch Hitchcock freute sich bereits auf ein großes Endspiel, dass die Finnen im vorigen Jahr in Moskau noch verhindert hatten. Diesmal treffen die auch nach acht Spielen einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften des Turniers aufeinander. "Es sind die beiden besten der WM", sagte Gustafsson, der mit Schweden auch gegen Russland knapp verloren hatte. Seinem Kollegen Hitchcock rief er trotz aller Enttäuschung lächelnd zu: "Los Ken, schlagt die Russen."

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