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Mehreren Eishockey-Nationalspielern droht eine Sperre

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Mehreren Eishockey-Nationalspielern droht eine Sperre

29.07.2008, 10:57 Uhr | dpa, sid

Franz Reindl, der Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes. (Foto: imago) Franz Reindl, der Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes. (Foto: imago) Dem deutschen Eishockey droht ein neuer Doping-Skandal. Mehrere Nationalspieler könnten mit einer dreimonatigen Sperre belegt werden, da sie zum zweiten Mal gegen Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) verstoßen haben sollen.

"Wir haben in fünf Fällen ein förmliches Verfahren eingeleitet und dies auch der NADA mitgeteilt. Ich gehe davon aus, dass wir noch in dieser Woche eine Entscheidung fällen können", sagte Uwe Harnos, der neue Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), der Fachzeitschrift "Eishockey News".

Hintergrund So arbeitet die NADA

Verwarnung für neun Nationalspieler

Die NADA hatte erst vor kurzem bekanntgegeben, dass sie neun Nationalspieler wegen des Verstoßes gegen die Meldeauflagen verwarnt hatte. Es handelte sich um Robert Dietrich, Petr Fical, Michael Hackert, Frank Hördler, Lasse Kopitz, Daniel Kreutzer, Aleksander Polaczek, Denise Soesilo und Carina Spuhler.

Wechsel Dietrich geht in die NHL

Reindl hat kein Verständnis

Die Anhörungen des nunmehr betroffenen Quintetts sind noch nicht abgeschlossen. "Die Zahl kann sich noch reduzieren", sagte DEB-Sportdirektor Franz Reindl und betonte, die Athleten seien darüber unterrichtet, wie sie die NADA über ihre Aufenthaltsorte zu informieren hätten: "Mehr können wir nicht tun." Das zuständige unabhängige DEB-Gremium soll nach Angaben des Anti-Doping-Beauftragten Eckhard Schindler so schnell wie möglich zusammentreten.

Erinnerungen an den Fall Busch

Erst im Frühjahr hatte der Fall Florian Busch für Aufsehen gesorgt. Der Berliner hatte am 6. März eine unangemeldete Dopingkontrolle zunächst verweigert und fünf Stunden später nachgeholt. Der DEB hatte danach eine öffentliche Verwarnung ausgesprochen. Busch durfte sowohl im DEL-Saisonfinale als auch bei der WM auflaufen. Die NADA wertet dagegen den verweigerten Test gemäß ihres Codes als positiven Test und verlangt eine Sperre. Der Fall liegt derzeit vor dem Ad-hoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Verlängert Busch bleibt bei den Eisbären

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