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NADA sperrt drei Eishockey-Nationalspieler

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Eishockey  

NADA sperrt drei Eishockey-Nationalspieler

01.08.2008, 19:18 Uhr | sid, dpa

Daniel Kreutzer im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. (Foto: imago)Daniel Kreutzer im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. (Foto: imago) Die Eishockey-Nationalspieler Daniel Kreutzer und Robert Dietrich von den DEG Metro Stars und Aleksander Polaczek von den Nürnberg Ice Tigers sind für drei Monate gesperrt worden. Das Trio soll gegen Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) verstoßen haben.

Zusätzlich wurden Philip Gogulla von den Kölner Haien, Sascha Goc von den Hannover Scorpions und Kassel-Huskies-Spieler Manuel Klinge vom DEB öffentlich verwarnt.

Doping-Regularien Spielern droht Sperre
Hintergrund So arbeitet die NADA

Sperre im Fall Dietrich noch unklar

Die Sperre für die nun Betroffenen gilt für alle Wettkämpfe. Entsprechend der Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) werden Kreutzer und Polaczek damit ihren Klubs für die ersten 17 Spieltage der am 4. September beginnenden neuen DEL-Saison nicht zur Verfügung stehen. Die ersten Länderspiele der Männer-Nationalmannschaft finden jedoch erst nach Ablauf der Sperre im November statt. Robert Dietrich wechselt zur kommenden Saison von Düsseldorf in die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL zu den Nashville Predators. Ob die Sperre auch dort greift, ist nicht klar.

Missed Test Kreutzer würde Sperre nicht akzeptieren
Wechsel Dietrich geht in die NHL

Probleme mit den Meldeformularen

Der Düsseldorfer Manager Lance Nethery kündigte an, rechtliche Schritte gegen die Sperre seines Stürmers Kreutzer zu prüfen. "Wir werden uns jetzt einen Anwalt nehmen und sehen, was wir machen können", sagte Nethery. Da mehrere Spieler Probleme mit den Meldeformularen hätten, bestehe zudem großer Nachholbedarf in der Aufklärung, so Nethery.

Schindler: "Verband wird seine Aufklärungsarbeit intensivieren"

Die Kaderathleten des nationalen Testpools müssen mittels eines Internet-Meldeformulars der NADA einmal im Quartal Angaben zum Wohnsitz, dem Aufenthaltsort sowie Ort und Zeit des Trainings, der Wettkämpfe und Trainingslager machen und Änderungen im Rahmen der 24-Stunden-Frist melden. "Hier wurde von einigen Spielern nicht immer die größtmögliche Sorgfalt an den Tag gelegt", sagte der DEB-Dopingbeauftragte Eckard Schindler und kündigte an, dass diese Missstände in Zukunft aufgearbeitet werden: "Der Verband wird seine Aufklärungsarbeit intensivieren."

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