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Eishockey. Kreutzer und Polaczek gehen gegen Sperre vor

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Eishockey  

Kreutzer: "Die Sperre ist lächerlich"

02.08.2008, 16:13 Uhr | sid

Daniel Kreutzer will die Sperre nicht akzeptieren (Foto: imago)Daniel Kreutzer will die Sperre nicht akzeptieren (Foto: imago) Die beiden Eishockey-Nationalspieler Daniel Kreutzer und Aleksander Polaczek wollen gegen ihre dreimonatige Sperre juristisch vorgehen. Beide Akteure waren wie Robert Dietrich und Andrea Lanzl wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) bis zum 31. Oktober 2008 gesperrt worden.

Die Athleten hatten zum zweiten Mal gegen Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) verstoßen.

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"Werden sehen, was wir machen können"

"Das ist lächerlich. Ich werde gegen die Sperre angehen", sagte der Düsseldorfer Kreutzer, Manager Lance Nethery ergänzte: "Wir werden uns jetzt einen Anwalt nehmen und sehen, was wir machen können." Da mehrere Spieler Probleme mit den Meldeformularen hätten, bestehe zudem großer Nachholbedarf in der Aufklärung, so Nethery.

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Verwunderung auch in Nürnberg

Auch in Nürnberg war der Aufschrei groß. "Wir haben die Entscheidung mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Herr Polaczek hat uns über die Vorfälle frühzeitig in Kenntnis gesetzt und zu jeder Zeit mit dem DEB kooperiert. Die Vorwürfe stehen nach unserer Auffassung in keinem Verhältnis zur verhängten Sperre. Daher werden wir die Entscheidung rechtlich prüfen", hieß es in einer Pressemitteilung der Ice Tigers zur Entscheidung des unabhängigen Whereabout-/Missed Test-Gremiums.

Dietrich aus dem Schneider

Dietrich dürfte dagegen die Sperre kaum treffen. Nach seinem Wechsel zur kommenden Saison in die nordamerikanische Profiliga NHL zu den Nashville Predators ist es unwahrscheinlich, dass die Sperre auch dort greift.

Weitere Spieler verwarnt

Die vier Spieler hatten zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten gegen Artikel 6 des NADA-Codes verstoßen. Bei einer weiteren Verfehlung innerhalb des genannten Zeitrahmens droht ihnen gar eine einjährige Sperre. Eine öffentliche Verwarnung erhielten zudem Sascha Goc, Philip Gogulla, Manuel Klinge und Tatjana Hentschke wegen erstmaliger Verstöße.

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