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Eishockey-Nationalmannschaft: Goc erklärt seinen Rücktritt

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Eishockey - Nationalmannschaft  

Sascha Goc zieht persönliche Konsequenzen

28.08.2008, 16:42 Uhr | dpa

Sascha Goc will kein Risiko eingehen. (Foto: imago)Sascha Goc will kein Risiko eingehen. (Foto: imago) Eishockey-Nationalspieler Sascha Goc ist aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Damit reagiert der 29-Jährige auf eine öffentliche Verwarnung wegen Verstoßes gegen die Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Das teilte sein Verein Hannover Scorpions mit.

Goc habe aus dem Scorpions-Trainingslager in der Schweiz den Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Franz Reindl, kontaktiert und ihm seine Entscheidung mitgeteilt. In 68 Länderspielen für die DEB-Auswahl verbuchte er acht Treffer und 17 Assists.

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Störungen und technische Pannen

Am 1. August war Goc zusammen mit Philip Gogulla von den Kölner Haien und Manuel Klinge von den Kassel Huskies vom DEB öffentlich verwarnt worden, weil ein erstmaliger Verstoß gegen die Meldeauflagen vorliegen soll. DEL-Klub Hannover Scorpions geht mit einem Einspruch an das Ad-hoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gegen das Urteil juristisch vor. Goc und der Verein hatten auf eine Störung im Online-Meldesystem der NADA verwiesen. Der Profi berief sich auch auf eine eMail vom DEB, die eine technische Panne im Meldesystem bestätigt haben soll.

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Goc: "Das ist mir zu riskant"

Schon nach der ausgesprochenen Verwarnung hatte Goc auf mögliche persönliche Konsequenzen Richtung Nationalteam hingewiesen. Falls die Verwarnung nicht zurückgenommen werde, müsse er möglicherweise Konsequenzen ziehen. "Das ist mir zu riskant, ich muss Geld verdienen und kann keine weitere Verwarnung riskieren", hatte Goc zu den neuen Meldepflichten gesagt. Eine zweite Verwarnung würde eine dreimonatige Sperre nach sich ziehen, die auch für den DEL-Spielbetrieb gelten könnte.

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