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Die Eisbären rutschen erneut aus

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Eishockey - DEL  

Die Eisbären rutschen erneut aus

25.10.2008, 17:04 Uhr | dpa

Eisbär Nathan Robinson (Foto: imago)Eisbär Nathan Robinson (Foto: imago) Die Krefeld Pinguine haben die Tabellenspitze in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zurückerobert. Der 3:1-Auswärtssieg beim deutschen Meister EHC Eisbären, der seine erste Niederlage in der neuen 02 World kassierte, katapultierte die Pinguine mit 31 Punkten in die Pole-Position. Die Berliner treten im Tabellen-Mittelfeld mit 24 Punkten auf der Stelle.

Für die Eisbären war es die erste Niederlage im fünften Heimspiel der Saison. Der EHC Wolfsburg vergab am 16. Spieltag die Chance auf Platz eins durch eine 1:4-Niederlage bei den Frankfurt Lions.

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Frust bei den Freezers

Die DEG Metro Stars, punktgleich mit den Krefeldern auf dem zweiten Tabellenplatz, hatten beim 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Nürnberg ICE Tigers alles im Griff. Shane Joseph, Evan Kaufamnn, Bradley Tutschek und Ryan Ramsey schossen die Düsseldorfer Tore vor 5500 Zuschauern bei einem Gegentreffer von André Savage. Durch Frust-Fouls handelten sich die Hamburger Spieler Jere Karalahti und Travis Brigley bei der 0:6-Niederlage der Freezers gegen Straubing Spieldauer-Disziplinarstrafen ein.

Erfolgreiches Debüt für Scorpions-Keeper Pätzold

Beim 6:2-Sieg der Hannover Scorpions bei den Füchsen Duisburg bestritt Neuzugang und DEB-Nationaltorhüter Dimitri Pätzold sein Saison-Debüt in der DEL. Auch der Torhüter-Wechsel in der 23. Minute (Lukas Lang für Iljo Kauhanen) nützte den Duisburgern wenig. Den Frankfurter Sieg gegen Wolfsburg vor knapp 6000 Zuschauern machten Chris Armstrong, Mathieu Biron, Jamie Wright und Christoph Gawlik perfekt.

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Berlin-Coach Jackson: "Dürfen nicht die Nerven verlieren"

"Das ist gerade eine schwere Zeit für uns, aber wir dürfen nicht die Nerven verlieren", sagte der von einer Verletzten-Serie geplagte Berliner Trainer Don Jackson nach der Niederlage. Herberts Vasiljevs (16.) und Patrick Hager (37.) hatten die Krefelder, die zuvor von fünf Spielen vier verloren hatten, vor 14.200 Zuschauern in der erneut ausverkauften O2-World-Arena in Führung gebracht. Die Berliner, die noch immer ohne die verletzten Florian Busch und Brandon Smith antreten mussten, brachten nur wenige zwingende Aktionen zustande. Der angeschlagene Richie Regehr wurde nur im Powerplay eingesetzt.

Krefeld findet über Zweikämpfe zum Erfolg

Zwar weckte Steve Walker mit dem Anschluss (41.) noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern. Doch die geschickt verteidigenden Krefelder zeigten sich effizienter. In der letzten Minute nahm Jackson den Torhüter heraus. Doch den Treffer markierten die Gäste, Charlie Stephens beförderte die Scheibe zum Endstand (60.) ins leere Berliner Tor. "Wir mussten die Eisbären in Zweikämpfe verstricken. Das war gegen die spielerisch stärkeren Gastgeber unsere einzige Chance, und die haben wir genutzt", freute sich der Krefelder Coach Igor Pawlow nach dem Auswärtssieg.

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