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Eishockey - DEL: Robert Müller kehrt zurück aufs Eis

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Eishockey - DEL  

Haie-Torwart Robert Müller kehrt zurück aufs Eis

14.11.2008, 23:44 Uhr | dpa

Haie-Torwart Robert Müller kehrt zurück auf das Eis. (Foto: dpa)Haie-Torwart Robert Müller kehrt zurück auf das Eis. (Foto: dpa) Robert Müller ist bei seiner Rückkehr in die Deutsche Eishockey-Liga warmherzig empfangen worden, hat mit den Kölner Haien aber eine Niederlage bei seinem Ex-Klub Füchse Duisburg einstecken müssen.

Der an einem unheilbaren Hirntumor leidende Nationaltorwart saß am Freitagabend beim 2:3 nach Verlängerung als Ersatzkeeper auf der Bank des Vizemeisters. Müller vertrat den verletzten Stefan Horneber als Nummer zwei.

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Müller beeindruckt

"Auf der Bank zu sitzen, ist immer noch das Schlimmste, was es gibt", sagte Müller danach und erklärte, es fehlten ihm noch 20 Prozent zur vollen Leistung. Der Sport und die Mannschaft würden ihm in seiner besonderen Situation unglaublich helfen. Der Empfang in Duisburg hatte Müller sehr beeindruckt: "Das war Gänsehaut pur. Es war besonders schön, von den Fans einer anderen Stadt so empfangen worden zu sein", sagte der gebürtige Bayer.

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Große Unterstützung der Fans

Die Duisburger unter den 2258 Fans machten Müller mit einem Transparent Mut. Die Aufschrift lautete: "Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann der Glaube an die eigene Kraft." Als die Aufstellung verlesen wurde, riefen beide Fan-Gruppen gemeinsam Müllers Zunamen und hielten Zettel mit seiner Rückennummer 80 hoch. Der schon zweimal operierte Familienvater war nach 198 Tagen in den Kader der Kölner zurückgekehrt. Er hatte vor kurzem seinen Arzt von der Schweigepflicht entbunden.

"Man kann mich auch kritisieren"

Behindert werde er durch die Krankheit in seinem Sport nicht, beteuerte er: "Auf keinen Fall. Im Gegenteil, der Sport hilft mir unheimlich. Die Unterstützung durch meine Mannschaft bedeutet mir unheimlich viel. Ich mache den Sport, weil ich ihn liebe. Der Lebensstil Eishockey ist etwas ganz Besonderes." Besonders behandelt werden will Müller nicht. "Wenn ich schlecht spiele, kann man mich auch kritisieren. Wenn ich gut spiele, darf man mich auch loben", sagte er.

Partie erst in der Verlängerung entschieden

Der einstige Meisterkeeper der Krefeld Pinguine Müller sah nach nur 46 Sekunden den Führungstreffer von Schlusslicht Duisburg durch Michal Sup, danach entwickelte sich zumindest auf dem Eis eine normale DEL-Partie, die Peter Abstreiter nach gerade einmal 19 Sekunden der Verlängerung für den Tabellen-Letzten entschied.

Krefeld verliert Tabellenführung

Müllers Ex-Klub Krefeld stürzte durch eine 2:3-Heimniederlage gegen die Frankfurt Lions von der Tabellenspitze. Boris Blank vergab nach nur 28 Sekunden einen Penalty für die Pinguine, die durch Pat Kavanagh (7.) in Rückstand gerieten. Daniel Pietta (15.) und Jim Fahey (36.) sorgten zwar für die 2:1-Führung, doch Jason Young (46.) und Lasse Kopitz 55 Sekunden vor Schluss drehten die Partie erneut. Den Hessen fehlte ihr gesperrter Trainer Rich Chernomaz, der eine kanadische Auswahl am vorigen Wochenende beim Gewinn des Deutschland-Cups betreut hatte.

Hannover löst Krefeld an der Spitze ab

Neuer Tabellenführer sind die Hannover Scorpions, die 2:0 bei Titelverteidiger Berlin gewannen. Nur zwei Tage nach dem Champions-League-Erfolg in Finnland fand der Meister nach dem frühen Rückstand durch Eric Schneider (7.) kein Mittel gegen die Scorpions-Defensive. Aris Brimanis machte 23 Sekunden vor dem Ende den Sieg für die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach perfekt.

Ingolstadt besiegt Hamburg

Hinter den DEG Metro Stars, die am Donnerstag in einer turbulenten Partie 5:2 gegen Iserlohn gewonnen hatten, folgen die Adler aus Mannheim nach dem 3:2 bei den Straubing Tigers. Der EHC Wolfsburg kam gegen die Kassel Huskies zwar fünf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch zum Ausgleich durch Ken Magowan, unterlag aber 1:2 nach Penaltyschießen. Der schwach gestartete ERC Ingolstadt feierte mit 4:1 über die Hamburg Freezers den siebten Saisonsieg.

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