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Eishockey - DEL  

Nürnberg Ice Tigers droht Lizenzentzug

25.11.2008, 15:06 Uhr | dpa

In der Arena Nürnberger Versicherung tragen die Nürnberg Ice Tigers ihre Heimspiele in der DEL aus. (Foto: imago)In der Arena Nürnberger Versicherung tragen die Nürnberg Ice Tigers ihre Heimspiele in der DEL aus. (Foto: imago) Finanznot bei den Nürnberg Ice Tigers: Die finanziellen Probleme der Nürnberger haben die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) auf den Plan gerufen. Die Liga-Leitung in Köln hat eine außerordentliche Prüfung der wirtschaftlichen Situation beim fränkischen Klub angeordnet. Laut DEL besteht "der Verdacht, dass die Voraussetzungen zur Lizenzerteilung nicht bestanden hätten bzw. nicht mehr bestehen".

Meldungen über finanzielle Probleme bei den Nürnbergern hatten die DEL veranlasst, die Sonderprüfung bei den Ice Tigers in die Wege zu leiten.

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DEL spricht von "Routineprüfung"

Bei den zu kontrollierenden Posten handelt es sich laut DEL-Mitteilung "insbesondere um Leistungen aus dem Sponsorenbereich, die im Rahmen der Lizenzprüfung nachgewiesen wurden, aber möglicherweise nicht erfüllt worden sind bzw. nicht erfüllt werden". DEL-Pressesprecher Alexander Morel bezeichnete die Prüfung als Routine: "Sie dient ausschließlich dazu, die Sachlage festzustellen."

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Alleingesellschafter im Blickpunkt

Hintergrund der Prüfung könnte der Sponsorenvertrag mit einer Firma von Alleingesellschafter Günther Hertel sein, mutmaßte die "Nürnberger Zeitung". Die Firma sei im Rahmen des Lizenzierungsverfahren als Hauptsponsor genannt worden und soll den Verein mit 800.000 Euro unterstützen. Dieser Betrag soll aber bis heute nicht in die Kasse der Ice Tigers geflossen sein.

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"Wir haben uns nichts vorzuwerfen"

Die Nürnberger sehen der Prüfung gelassen entgegen. "Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Aus unserer Sicht gibt es keine Auflagen, gegen die wir verstoßen haben", sagte Geschäftsführer Norbert Schumacher. Vor einigen Tagen hatten die Franken finanzielle Probleme eingeräumt. Wegen ausstehender Sponsorenzahlungen konnte die Hälfte der Oktobergehälter erst am vergangenen Mittwoch an die Spieler überwiesen werden, der Rest wurde laut Geschäftsführer Schumacher am Montag bezahlt.

Hertel will kein privates Geld mehr investieren

Alleingesellschafter Hertel hatte in der vergangenen Woche in einem Zeitungsinterview berichtet, der Klub habe bei seinen Gläubigern Außenstände in Höhe von "ein paar 100.000 Euro." So sollen die Ice Tigers beim Betreiber der Arena Nürnberg mit einem sechsstelligen Betrag in der Kreide stehen. Multi-Unternehmer Hertel hatte angedroht, nicht mehr länger privates Geld in den Verein zu investieren. "Dann gehen wir halt pleite", war er zitiert worden.

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