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Hannover beendet das Jahr als Ligaprimus

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Hannover beendet das Jahr als Ligaprimus

30.12.2009, 21:46 Uhr | dpa

Hannovers Lambert (r.) und Ackeström (Foto: imago)Hannovers Lambert (r.) und Ackeström (Foto: imago) Die Hannover Scorpions gehen als Spitzenreiter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ins neue Jahr. Die Niedersachsen gewannen 2:1 gegen den Tabellen-Zehnten Straubing Tigers und bauten zugleich ihren Vorsprung auf die Verfolger Eisbären Berlin und Adler Mannheim auf sechs Punkte aus.

Titelverteidiger Berlin hatte bei der Neuauflage des Finales der vergangenen Saison gegen die krisengeschüttelten Kölner Haie überraschend mit 4:5 das Nachsehen, DEL-Rekordmeister Mannheim beim Tabellen-Neunten Iserlohn Roosters mit 2:4. Für die Adler war es die erste Niederlage nach zuvor sieben Siegen in Serie.

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Gogulla stellt die Weichen auf Sieg

Hannover hatte gegen Straubing mehr Mühe als erwartet. Erst im Schluss-Abschnitt traf Chris Herperger (45. Minute) zum 2:1 und machte damit den vierten Sieg nacheinander perfekt. 14.200 Zuschauer in der ausverkauften Berliner O2 World sahen eine packende Partie, in der Kölns Philip Gogulla Ende des zweiten Drittels mit seinem Doppelpack (36., 40.) zum 5:3 die Weichen auf Sieg stellte. Bei den konterstarken Domstädtern fehlte Stürmer Todd Warriner, der vom DEL- Disziplinarausschuss für vier Spiele gesperrt worden ist - der Kanadier soll am Sonntag beim 3:4 seiner Mannschaft gegen Straubing eine Wasserflasche Richtung Schiedsrichter geworfen haben.

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Plüsch-Fuchs für Kölns Torhüter

Vor dem Spiel hatte Eisbären-Manager Peter John Lee im Auftrag des russischen Klubs Metallurg Magnitogorsk den Gästen einen Plüsch-Fuchs überreicht - als Geschenk für den schwerkranken Kölner Torhüter Robert Müller. Fans von Magnitogorsk, Berlins ehemaliger Kontrahent in der Champions League, wollten mit dem Vereins-Maskottchen dem Auswahl-Keeper beste Wünsche übermitteln.

Rückschlag für die Freezers

Der fünfmalige DEL-Meister aus Mannheim kämpfte sich in Iserlohn nach einem 0:4-Rückstand ins Spiel zurück, kam durch Christopher Fischer (34.) und Peter Flache (38.) noch einmal auf zwei Tore heran - die Wende gelang aber nicht mehr. Einen Dämpfer im Kampf um die Pre-Playoff-Ränge (7 bis 10) musste Hamburg hinnehmen. Die Freezers verloren daheim 0:2 gegen den Vierten Krefeld Pinguine und haben als Zwölfter nun fünf Zähler Rückstand auf den wichtigen zehnten Platz.

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