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Eishockey: Düsseldorf stürmt mit Sieg über Hannover ins Finale

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Eishockey - Play-offs  

Düsseldorf stürmt ins Finale

07.04.2009, 21:12 Uhr | dpa

Düsseldorfs Reid beim Torschuss gegen Goalie Pätzold. (Foto: dpa)Düsseldorfs Reid beim Torschuss gegen Goalie Pätzold. (Foto: dpa) Die DEG Metro Stars greifen nach der ersten deutschen Eishockey-Meisterschaft seit 1996, die Hannover Scorpions bleiben nach dem verlorenen Pokal-Endspiel weiter ohne Titel. Die Düsseldorfer gewannen im entscheidenden fünften Play-off-Halbfinale 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) bei den Scorpions und treffen ab Donnerstag auf Titelverteidiger Eisbären Berlin.

Der dreimalige Champion genießt Heimrecht, zum Titel sind drei Siege nötig. Vor drei Jahren war Düsseldorf unter dem jetzigen Eisbären-Trainer Don Jackson im Finale chancenlos und blieb ohne Sieg.

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Traumstart nutzt den Gastgebern nichts

Rob Collins (50.) brachte die Rheinländer auf Endspiel-Kurs, nachdem Scorpions-Stürmer Tino Boos ausrutschte. Brandon Reid traf sieben Sekunden vor Schluss zur Entscheidung ins leere Tor. Zuvor erwischte Hannover wie bei den bisherigen beiden Halbfinal-Heimsiegen den besseren Auftakt. Schon mit dem ersten Angriff traf Matt Dzieduszycki nach nur acht Sekunden per Direktabnahme. Doch nach dem Traumstart ließen die Scorpions Düsseldorf ins Spiel kommen, Torjäger Adam Courchaine (18.) erzielte den fälligen Ausgleich.

Unparteiische ausgetauscht

Courchaine hatte mit seinem Siegtreffer am Sonntag in Düsseldorf die fünfte Partie erzwungen. Das Tor hätte wegen Torraum-Abseits nicht zählen dürfen, wie der DEL-Schiedsrichter-Beauftragte Holger Gerstbeger vor dem fünften Spiel klarstellte. Die Unparteiischen für die entscheidende Partie waren deswegen ausgetauscht worden.

Fragwürdige Strafzeit gegen Vikingstad

Die besten Chancen im Mitteldrittel hatten die Gastgeber durch zwei frühere Düsseldorfer. Doch Klaus Kathan traf nur die Latte, Tore Vikingstad brachte den Puck aus Nahdistanz nicht im gähnend leeren Tor unter. Der Norweger kassierte vor dem 1:2 eine fragwürdige Strafzeit, obwohl er auf eine Provokation nicht reagierte.

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