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DEB-Team verliert im "Sudden Death"

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Eishockey-WM 2009  

DEB-Team verliert im "Sudden Death"

26.04.2009, 21:00 Uhr | dpa

Der Schweizer Torwart Martin Gerber pariert einen Schuss von Alexander Barta. (Foto: dpa)Der Schweizer Torwart Martin Gerber pariert einen Schuss von Alexander Barta. (Foto: dpa) Dem Eishockey-Erzrivalen einmal mehr knapp unterlegen, das WM-Viertelfinale in weiter Ferne: Die deutsche Nationalmannschaft hat ihre schwarze Serie gegen Weltmeisterschafts-Gastgeber Schweiz mit einem unglücklichen 2:3 (1:1, 1:1, 0:0) nach Verlängerung fortgesetzt und zum sechsten Mal in Folge gegen den Nachbarn verloren.

Matchwinner war nach 78 Sekunden der Verlängerung der Schweizer NHL-Profi Mark Streit in 4:3-Überzahl. Der Kölner Christoph Ullmann (7.) hatte nach dem 0:5 gegen Russland zunächst für den ersten deutschen WM-Treffer gesorgt. Roman Wick (9.) und Mathias Seger (24.) drehten die Partie jedoch zugunsten der Schweizer, ehe NHL-Profi Christoph Schubert (34.) in der intensiven und manchmal giftigen Partie ausglich und damit für den ersten deutschen Punktgewinn sorgte.

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Enttäuschung bei Daniel Kreutzer

Direkt nach der Derby-Pleite saß die Enttäuschung bei Routinier Daniel Kreutzer tief: "Im ersten Moment ist man frustriert. Wir waren so nah dran", sagte der Kapitän von Vizemeister Düsseldorf. Bundestrainer Uwe Krupp munterte seine Schützlinge jedoch auf. "Wir gehen erhobenen Hauptes aus der Arena. Wir haben gezeigt, was man mit Emotionen und Kampfgeist alles erreichen kann", sagte Krupp, warnte aber auch sofort davor, die Franzosen im abschließenden Gruppenspiel am Dienstag zu unterschätzen: "Das wird ein genauso enges Spiel. Wenn Du nicht alles gibst, verlierst Du."

Ullmann trifft in Überzahl

Nach sieben Minuten jubelten die Deutschen das erste Mal bei dieser WM. Beim ersten Überzahlspiel wurde ein Schuss von Sven Butenschön erst abgeblockt, dann passte der einstige Nordamerika-Profi den Abpraller mustergültig zum freistehenden Ullmann, der den Puck stoppte und ins offene Tor zur 1:0-Führung schob. Die kleine deutsche Fan-Kolonie unter den über 11.000 Zuschauern sang auf dem Oberrang laut und euphorisch, während die "rote Wand" in der ausverkauften Halle schwieg. Die Stille war nur kurz: Nach Rückpass von Romano Lemm gelang Wick der aus deutscher Sicht viel zu schnelle Ausgleich.

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WM-Auftakt Keine Chance gegen Russland

Böser Check gegen Hackert

Mittelstürmer Michael Hackert wurde anfangs des zweiten Drittels durch einen mächtigen Check von Thierry Paterlini niedergestreckt, sehr zum Unwillen von Krupp gab es keine Strafe. Bei angezeigter Strafzeit gegen seine Schützlinge traf Verteidiger Seger von der blauen Linie. Doch in der nun sehr intensiven Partie mit viel Einsatz und auch mehr Chancen ließ sich die DEB-Auswahl nicht beeindrucken und glich in Unterzahl durch Schubert aus. Der NHL-Profi aus Ottawa überwand im Nachschuss seinen einstigen Vereinskollegen Martin Gerber zum verdienten 2:2.

Deutschland verteidigt das 2:2

Mit großem Kampfgeist überstand das deutsche Team auch eine Minute in 3:5-Unterzahl und rechtfertigte den großen Respekt des Schweizers Trainers und ehemaligen deutschen Nationalspielers Ralph Krueger. Die zuvor gegen Frankreich nur 1:0 siegreichen Gastgeber waren im letzten Drittel stärker, doch der künftige Ingolstädter Schlussmann Dimitri Pätzold hielt seine Kollegen im Spiel. Hecht hatte bei deutscher 5:3-Überzahl sogar die Chance zum Sieg (54.).

Streit nutzt die Überzahl in der Overtime

Bundestrainer Uwe Krupp sah das von ihm erwarte Spiel mit hohem Tempo und vielen Emotionen. Krupp konnte auf Verteidiger Michael Bakos zurückgreifen, der nach seiner Augenverletzung aus der Auftaktpartie gegen Weltmeister Russland mit einem Spezialhelm spielte. Doch ausgerechnet Bakos war erneut der Pechvogel: Als der Ingolstädter auf die Strafbank musste, traf Kapitän Streit zum entscheidenden 2:3.

Am Dienstag gegen Frankreich

Gegen Abstiegskandidat Frankreich soll am Dienstag (ab 20.00 Uhr im t-online.de Live-Ticker) in Bern zumindest der Einzug in die Zwischenrunde perfekt gemacht werden.

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