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DEB-Team verliert auch gegen Österreich

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Eishockey-WM 2009  

DEB-Team verliert auch gegen Österreich

03.05.2009, 16:30 Uhr | dpa

Auch gegen Österreich stolpert das deutsche Team: DEB-Verteidiger Sebastian Osterloh (re.) gegen Gerhard Unterluggauer (Foto: dpa)Auch gegen Österreich stolpert das deutsche Team: DEB-Verteidiger Sebastian Osterloh (re.) gegen Gerhard Unterluggauer (Foto: dpa) Sportlicher Abstieg, spielerisches Armutszeugnis, fünftes Fiasko: Nach der ersten WM-Niederlage gegen Österreich seit 75 Jahren bewahrt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft nur der Gastgeber-Bonus bei der nächsten WM vor der Zweitklassigkeit. Das Team von Bundestrainer Uwe Krupp verlor in Bern 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) und belegt durch den gleichzeitigen 5:1-Erfolg von Dänemark gegen Ungarn einen der hinteren beiden Ränge in der Abstiegsrunde.

Gegen die Ungarn, die erstmals seit 70 Jahren bei einer WM dabei sind, gibt es zum Abschied am Montag ein Spiel um den vorletzten Platz.

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Schubert und Seidenberg bereits abgereist

Thomas Koch (28.) bescherte den Österreichern die Revanche für den deutschen 2:1-Erfolg vor drei Monaten in Hannover, mit dem sich das DEB-Team zumindest das Olympia-Ticket gesichert hatte. Die Leistungen von Krupps Krisen-Crew entsprechen momentan jedoch nur noch B-Niveau. In den traurigen Tagen von Bern ist keine Statistik vor der deutschen Mannschaft sicher. Zuletzt hatte es für die DEB-Auswahl bei der WM 1997 fünf Niederlagen nacheinander gegeben. Ohne die verletzt abgereisten Christoph Schubert und Yannic Seidenberg enttäuschte Deutschland auch gegen den Nachbarn, der am Montag gegen Dänemark um den Klassenverbleib spielt.

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Eklatante Abschlussschwäche

Vor der Partie gegen den Weltranglisten-17. hatte DEB-Generalsekretär Franz Reindl von einem "High-Noon-Spiel" gesprochen, das irgendwie überstanden werden müsse. Die Partie hatte tatsächlich etwas von einem Western - leere Ränge und deutsche Hauptdarsteller, die wild schossen, aber wieder nicht trafen. Alexander Barta (13.), Sven Felski (16.), Michael Bakos (17.) und Michael Hackert (19.) sorgten für eine Fortsetzung der deutschen Angriffsschwäche. Auf der Gegenseite glänzte der erneut starke deutsche Torhüter Dimitri Pätzold gegen Darcy Werenka (9.) und vor allem Roland Kaspitz (20.).

Schlechteste Torausbeute

Koch nutzte dann jedoch seine Chance und brachte Österreich aus kurzer Distanz in Führung. Es war Kochs viertes WM-Tor - damit hat er genauso oft getroffen, wie alle deutschen Spieler zusammen. Die DEB-Akteure bewiesen eindrucksvoll, warum sie den harmlosesten Angriff aller 16 WM-Teams bilden. Hackert und Michael Wolf, der in der Vorbereitung noch sechs Tore geschossen hatte, liefen alleine auf Österreichs Torwart Bernd Brückler zu, vergaben aber (28.). Auch Patrick Hager scheiterte kläglich (34.). Im letzten Drittel gab es zunächst drei Strafzeiten, dann folgte Ratlosigkeit - eine Wende zum Besseren gelang wie gegen Frankreich und Dänemark nicht mehr.

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Krupp bleibt Trainer

Uwe Krupp bleibt trotz des schwachen WM-Abschneidens Eishockey-Bundestrainer. Reindl stellte sich noch in Bern vor den einstigen Stanley-Cup-Sieger. Man sehe ein klares Konzept von Krupp und glaube fest daran, erklärte der DEB-Generalsekretär. Krupp betonte, die Aufgabe sei immer noch eine Herausforderung für ihn. Der 43-Jährige ist seit Dezember 2005 im Amt.

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