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Eishockey  

Pittsburgh steigt auf den NHL-Thron

13.06.2009, 08:51 Uhr | sid, dpa

Stürmer Evgeni Malkin von den Pittsburgh Penguins stemmt den Siegerpokal. (Foto: Reuters)Stürmer Evgeni Malkin von den Pittsburgh Penguins stemmt den Siegerpokal. (Foto: Reuters) Die Pittsburgh Penguins haben sich in einem Herzschlagfinale durchgesetzt und erstmals nach 17 Jahren wieder den Stanley Cup gewonnen. Das Team um den kanadischen Superstar Sidney Crosby gewann das entscheidende siebte Play-off-Finalspiel in der NHL bei Titelverteidiger Detroit Red Wings mit 2:1.

"Das ist unglaublich. Davon träumt in Kanada jedes Kind", jubelte Crosby, als er den knapp 16 Kilogramm schweren Cup gen Hallendecke stemmte. Der Kanadier ist mit 21 Jahren der jüngste Kapitän, der je ein Team zum NHL-Titel führte.

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Talbot Matchwinner für die Penguins

Die Tore für Pittsburgh erzielte vor 20.066 Zuschauern in der ausverkauften Joe Louis Arena, darunter die Box-Legende Muhammad Ali, Center Maxime Talbot in der 22. und 31. Minute. Für Detroit traf Verteidiger Jonathan Ericsson (54.). Für die Penguins war es der dritte NHL-Triumph in der Klubgeschichte.

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Crosby auf den Spuren von Wayne Gretzky

Damit errang Crosby wie einst sein legendärer Landsmann Wayne Gretzky, seinerzeit mit den Edmonton Oilers, im zweiten Anlauf die begehrte Trophäe. Im vergangenen Jahr waren die Penguins, die den Cup 1991 und 1992 mit dem heutigen Teambesitzer Mario Lemieux holten, noch in der Finalserie in sechs Spielen an den Red Wings gescheitert. Sowohl Detroit als auch Pittsburgh hatten in dieser Serie bis zum Entscheidungsspiel ihre drei Heimauftritte jeweils gewonnen.

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Pittsburgh Sportstadt Nummer eins

Der elfmalige Stanley-Cup-Sieger Detroit setzte damit den Finalfluch fort. Seit der Meisterschaft der Red Wings 1998 konnte kein Team den Titel mehr verteidigen - und das, obwohl Detroit in der Finalserie bereits mit 3:2 geführt hatte. Zwar hatten die Gastgeber in der ausverkauften Joe Louis-Arena ein Chancenplus, kamen aber lediglich zum Ehrentreffer. In der 58. Minute traf Niklas Kronwall nur die Querlatte. "Wir hatten unsere Chancen, aber die Penguins haben auch sehr gut gespielt", sagte Detroits Kapitän Nicklas Lidström. Pittsburgh ist durch den Titelgewinn seiner Pinguine in diesem Jahr die erfolgreichste Sportstadt der USA. Bereits am 1. Februar hatten die Pittsburgh Steelers die Superbowl der National Football-League gewonnen.

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