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Buschs Anwalt kämpft gegen DEL-Sperre

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Eishockey  

Buschs Anwalt kämpft gegen DEL-Sperre

24.06.2009, 17:05 Uhr | dpa, sid

Darf zwei Jahre lang nicht mehr aufs Eis: Florian Busch (Foto: imago)Darf zwei Jahre lang nicht mehr aufs Eis: Florian Busch (Foto: imago) Florian Busch will das drastische Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS nicht kommentieren. Dafür spricht sein Anwalt und will sich gegen das drohende Berufsverbot für den Eishockey-Profi von Meister Eisbären Berlin wehren.

Georg Engelbrecht versucht um jeden Preis, eine Übernahme der Sperre bis zum 21. Februar 2011 für die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) verhindern. "Wenn man national die Spielberechtigung infrage stellen will, werden wir uns mit Händen und Füßen dagegen wehren", betonte Engelbrecht. "Die internationale Sperre muss man erstmal hinnehmen. Ob man dagegen noch was tun kann, wird man sehen."

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Wada bekommt Recht

Die drei Richter in Lausanne hatten mehr als 15 Monate nach der verweigerten Dopingprobe über zwei Beschwerden der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) befunden: Die Entscheidung eines Adhoc-Schiedsgerichtes des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) blieb bestehen. Es hatte aus formalen Gründen bestätigt, dass der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) Busch nur verwarnt, zu 5000 Euro Geldstrafe und gemeinnütziger Arbeit verurteilt hatte. Erfolgreich war die WADA dagegen mit ihrer Beschwerde gegen den Eishockey-Weltverband (IIHF), der dem 24-Jährigen die Spielberechtigung für die WM 2008 in Kanada erteilt hatte. Die CAS-Richter hatten in dieser Begründung betont, Busch solle während der zweijährigen Sperre auch national nicht spielen dürfen.
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In Deutschland spielberechtigt?

Dem widersprach Engelbrecht: "Die beiden Urteile sind zusammen so zu interpretieren, dass er in Deutschland spielberechtigt ist. Ich sehe keine Möglichkeit, das national auszuweiten. Durch wen denn auch?" Der DEB sei im internationalen Verfahren gar nicht beteiligt gewesen. Engelbrecht ist zuversichtlich: "Ich gehe davon aus, dass Florian Busch in der kommenden Saison in der DEL spielen wird." Dafür muss Busch über seinen Klub eine Spielerlizenz beantragen, über die dann die DEL entscheidet.

Eisbären stehen zu Busch

Ob die Berliner einen Lizenzantrag für Busch stellen und somit einen Rechtsstreit heraufbeschwören, der die ganze Liga lähmen könnte, ist offen. Eine Vertragsauflösung scheint der Angreifer jedoch nicht befürchten zu müssen. "Eine Kündigung ist momentan kein Thema. Die Frage ist jetzt erst einmal, wie wir aus diesem juristischen Albtraum herauskommen", sagte Eisbären-Manager Peter John Lee.

Danckert: "Spielball des DEB"

Peter Danckert, der Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, warf Busch vor, leichtfertig gehandelt zu haben. Das Problem habe sich jedoch verschärft durch die ungeschickte Behandlung des Falles durch den DEB: "Der DEB hat sich vehement gegen Sanktionen gesperrt und damit die WADA und die NADA auf den Plan gerufen. Bedauerlich ist für mich, dass dies alles auf dem Rücken von Florian Busch ausgetragen wurde. Er war mehr oder weniger Spielball von Handlungen des DEB."

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