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Eishockey: Kölner Haie entlassen Trainer Igor Pawlow

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Kölner Haie  

Trainer Pawlow kann sich neuen Job suchen

02.12.2009, 20:46 Uhr | dpa

Igor Pawlow wurde bei den Kölner Haien entlassen. (Foto: imago)Igor Pawlow wurde bei den Kölner Haien entlassen. (Foto: imago) Der Trainer und sein Co. entlassen, der Sportdirektor entmachtet: Beim achtmaligen deutschen Eishockey-Meister Kölner Haie hat es nach der sportlichen Talfahrt das große Stühlerücken gegeben. Die Rheinländer trennten sich von Trainer Igor Pawlow sowie dessen Assistenten Rupert Meister und verpflichteten dafür den ehemaligen Meistertrainer Bill Stewart und als Assistent Ex-Haie-Stürmer Niklas Sundblad.

Außerdem wurde Sportdirektor Rodion Pauels entmachtet. Ihm wurde die sportliche Leitung der Profis entzogen, er soll eine neue Aufgabe erhalten.

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Udo Kießling bleibt Berater

Stewart, der die Adler Mannheim schon zum Titel geführt hatte und bis Dezember 2008 bei den Hamburger Freezers tätig war, und Sundblad erhalten Verträge bis zum Saisonende. Der ehemalige Nationalspieler Udo Kießling ist weiterhin beratend tätig.

Haie verspielen 5:1-Führung

Die Haie sind Drittletzter, hatten elf der letzten dreizehn Spiele verloren, die letzten vier in Serie. Gegen die Hannover Scorpions verspielten die Kölner eine 5:1-Führung und verloren 5:6. "Durch die Entwicklung in den letzten Wochen sahen wir unsere Saisonziele in Gefahr, so dass wir gemeinsam mit den KEC-Eignern diese Entscheidung getroffen haben", sagte Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin.

Kurze Amtszeit für Pawlow

Pawlow war vor der Saison mit vielen Vorschusslorbeeren nach Köln gewechselt. Der ehemalige lettische Nationalspieler hatte zuvor die Krefeld Pinguine bis ins Play-off-Viertelfinale geführt und sich dabei einen Ruf als harter Hund erarbeitet, der viel Wert auf Disziplin und Trainingsintensität legt. Schon nach der Niederlage schien Pawlow bereits mit seiner Entlassung zu rechnen. "Es gibt keinen Trainer, der nicht mindestens einmal entlassen wurde", sagte der 44-Jährige und angesichts der Dramatik in seinem möglicherweise letzten Spiel an der Haie-Bande sagte er: "Das Spiel wird in die Kölner Eishockey-Geschichte eingehen."

Eichin genießt "hundertprozentiges Vertrauen"

Sportdirektor Rodion Pauels erhält dagegen ein neues Aufgabengebiet bei den Kölnern. "Es war uns allen sehr wichtig, dass die Kompetenz von Rodion Pauels den Haien erhalten bleibt, auch wenn er aus der ersten Reihe tritt und der Funktion des sportlichen Leiters der Profiabteilung nicht mehr nachkommt", so Eichin. Dem Geschäftsführer selbst wurde von den Eignern, Gesellschafter Heinz Hermann Göttsch und der Investorengruppe Sport Holding Cologne SHC "das hundertprozentige Vertrauen" ausgesprochen.


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