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Eishockey: Augsburg Panther werfen Eisbären Berlin aus den Playoffs

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Eishockey - DEL  

Panther werfen Eisbären aus den Playoffs

08.04.2010, 01:12 Uhr | dpa, dpa

Eishockey: Augsburg Panther werfen Eisbären Berlin aus den Playoffs. Die Augsburger Spieler bejubeln den Einzug ins DEL-Halbfinale. (Foto: dpa)

Die Augsburger Spieler bejubeln den Einzug ins DEL-Halbfinale. (Foto: dpa)

Die Eisbären Berlin sind als deutscher Eishockey-Meister entthront. Der viermalige Titelträger verlor in eigener Halle das entscheidende fünfte Playoff-Viertelfinale mit 2:6 gegen Favoriten-Schreck Augsburg. Die Panther erreichten damit erstmals das Halbfinale und spielen nun gegen den EHC Wolfsburg um das Endspiel-Ticket. 2007 waren die Eisbären als Titelverteidiger ähnlich blamabel gescheitert, damals schon in den Vor-Playoffs. Ansonsten aber hatte der Hauptstadt-Klub seit 2004 stets das Endspiel erreicht. Auch die Hannover Scorpions zogen nach einem 4:3-Zittersieg gegen Nürnberg in die Vorschlussrunde ein. Dort trifft das Team von Trainer-Altmeister Hans Zach auf den ERC Ingolstadt.

Auftakt nach Maß für den Favoriten

Für die Eisbären, die nach einer Rekord-Hauptrunde als haushoher Favorit in die Playoffs gegangen waren, begann zunächst alles nach Plan. Steve Walker brachte die Gastgeber vor 14.000 Zuschauern in der O2 World in der neunten Minute in Führung. Mehr aber verhinderte vor allem Augsburgs überragender Nationaltorwart Dennis Endras. Prompt schlugen die Gäste zweimal eiskalt in Überzahl zurück, Jeff Likens (15.) und Brett Engelhardt (16.) drehten binnen 94 Sekunden die Partie.

Engelhardt versetzt dem Champion den Knockout

Zwar blieben die Hausherren drückend überlegen, leisteten sich jedoch haarsträubende Patzer in der Defensive. Nach einem schlimmen Fehlpass von Andy Roach erhöhte Tyler Beechey auf 3:1 (18.) für die Panther. Darin Olver nutzte nach Wiederbeginn ein Missgeschick von Derrick Walser zum schon vorentscheidenden 4:1 (34.). Nach Richie Regehrs 2:4 (49.) versuchten die Berliner noch einmal alles, doch Engelhardts zweiter Streich (59.) versetzte dem Champion den endgültigen Knockout. Chris Collins machte sogar noch das halbe Dutzend für die Augsburger voll (60.).

Nürnberger Aufholjagd wird nicht belohnt

Für Ex-Bundestrainer Zach geht die Abschiedstournee in der DEL dagegen weiter. "Es war eine Millimeter-Entscheidung", meinte Zach nach dem Krimi gegen Nürnberg erleichtert. Mit einem furiosen Auftakt-Drittel legten seine Scorpions den Grundstein zum Weiterkommen. Thomas Dolak, Adam Mitchell, Rainer Köttstorfer und Aris Brimanis sorgten bei einem Gegentor von Roland Mayr schon vor der ersten Drittelpause für eine 4:1-Führung für Hannover. "Vier dumme Tore, das darf nicht passieren", klagte Gäste-Schlussmann Patrick Ehelechner. Seine Nürnberger, die nach zwei Auftaktniederlagen mit zwei Siegen in Folge ein Entscheidungsspiel erzwungen hatten, gaben sich auch diesmal nicht geschlagen. Brad Leeb (25.) und Dan Spang (43.) machten es noch einmal mächtig spannend, doch es reichte nicht mehr.

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