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Eishockey: Wolfsburg erkämpft viertes Playoff-Spiel

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Wolfsburg erkämpft viertes Playoff-Spiel

14.04.2010, 23:59 Uhr | dpa, dpa

Eishockey: Wolfsburg erkämpft viertes Playoff-Spiel. Wolfsburgs Kai Hospelt jubelt über das Tor zum 4:1. (Foto: dpa)

Wolfsburgs Kai Hospelt jubelt über das Tor zum 4:1. (Foto: dpa)

Die Augsburger Panther haben mit einer hohen Pleite die erste Chance vergeben, erstmals in die Endspiele um die deutsche Eishockey-Meisterschaft einzuziehen. Nach zwei Siegen im Playoff-Halbfinale war Augsburg beim 1:6 (1:1, 0:3, 0:2) ohne Chance beim EHC Wolfsburg, der eine vierte Partie am Freitag in Augsburg erzwang.

Die Panther wollen dann auf eigenem Eis den größten Erfolg der Klub-Geschichte perfekt machen. Als erster Finalist stehen die Hannover Scorpions fest, die Serie beginnt am kommenden Dienstag.

Augsburgs Führung hält kurz

Augsburg ging durch einen Penalty von Tyler Beechey (10.) zwar in Führung, doch Peter Sarno (16.), Sebastian Furchner (27.), Christopher Fischer (29.) und Kai Hospelt (34.) drehten schon vor dem Schlussdrittel die Partie zugunsten des letztjährigen Pokalsiegers. John Laliberte (43.) mit seinem 32. Saisontor und Jan-Axel Alavaara (55.) schossen die weiteren Treffer. In den ersten Spielen hatte Wolfsburg insgesamt nur zwei Tore erzielt.

Kaum Zuschauer in der Halle

Die Niedersachsen machten dort weiter, wo sie am Sonntag beim 0:1 in Augsburg aufgehört hatten und setzten den Favoritenschreck mit Nationaltorwart Dennis Endras unter Druck. Vor nur 2834 Zuschauern in der nicht ausverkauften Halle, darunter Hannovers Trainer Hans Zach, gingen aber die Augsburger mit ihrem zweiten Torschuss in Führung: Beechey verwandelte einen Penalty, nachdem die EHC-Abwehr Darin Olver bei einem Konter regelwidrig zu Fall gebracht hatte.

Wolfsburg beweist Qualität in Überzahl

Die Gastgeber reagierten jedoch nicht geschockt und zeigten, dass sich ihr Powerplay-Training gelohnt hat. In Überzahl überwand Sarno mit etwas Glück Endras zum Ausgleich. Furchner verwertete im zweiten Abschnitt die Vorarbeit von Andreas Morczinietz, kurz darauf beendete Verteidiger Fischer eine mehr als zweimonatige Torflaute, dann drückte Hospelt den Puck ins Netz. Auch das 3:1 und 4:1 fielen in Überzahl. Die Augsburger wirkten eine Woche nach dem Triumph über Titelverteidiger Eisbären Berlin erstmals müde und verloren auch in der Höhe verdient.

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