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Eishockey-WM auf Schalke: Gutes Eis gleicht gutem Wein

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Eis-Experte: "Wir fluten nicht wie die Feuerwehr"

07.05.2010, 17:11 Uhr | dpa, dpa

Eishockey-WM auf Schalke: Gutes Eis gleicht gutem Wein. Die Umbauarbeiten in der Schalke-Arena laufen auf Hochtouren. (Foto: dpa)

Die Umbauarbeiten in der Schalke-Arena laufen auf Hochtouren. (Foto: dpa)

Eigentlich ist es ja ganz einfach, in der Schalker Fußball-Arena den glatten Untergrund für einen Eishockey-Weltrekord aufzubauen. "Wir kühlen die Eisfläche mit Kältemaschinen, spritzen Wasser auf, stellen die Bande auf, dazu den Glasschutz - und dann kann man Eishockey spielen", erklärte Projektleiter Martin Weirather wenige Tage vor dem WM-Auftakt zwischen Deutschland und den USA am Freitag.

Gutes Eis gleicht gutem Wein

Doch schon die zwölf vor den Toren der Arena geparkten Lkw seiner österreichischen Firma AST zeigen, dass die sieben Zentimeter dicke Eisschicht eine Wissenschaft für sich ist - und einem guten Wein gleicht. "Eis wird umso besser je älter es wird. Aber es gibt einige Tricks, dass man auch innerhalb kürzester Zeit ein perfektes Eis bauen kann", sagte Weirather. Welche? "Firmengeheimnis."

Gemisch mit Glykol macht's

Zumindest eins verrät der ausgebildete Bautechniker: Durch die Leitungen fließt kein Leitungswasser, sondern ein Gemisch mit Glykol, das einen besonders tiefen Gefrierpunkt hat. Seit Sonntagmorgen kümmern sich 25 Spezialisten Tag und Nacht um das Eis, das beim erhofften Zuschauer-Weltrekord mit 76.152 Besuchern die perfekte Spielfläche bieten soll. Langsam spritzen Arbeiter Wasser auf die gekühlten Matten, das Schicht für Schicht gefriert. "Wir fluten ja nicht die ganze Fläche wie die Feuerwehr. Dann hätten wir eine ganz schlechte Eisqualität", erklärte Weirather.

Schalke-Arena besondere Herausforderung

In das Eis werden zudem die Banden eingefroren. "Wenn vier Spieler gleichzeitig mit voller Wucht gegen die Bande knallen, entsteht ein Druck von sieben Tonnen." Eine besondere persönliche Belastung wegen des speziellen Auftrags spürt der 27-Jährige allerdings nicht. In Bern und Klagenfurt haben die Österreicher bereits Fußball-Stadien in Eishockey-Arenen verwandelt, vor dem Wiener Rathaus eine 5500 Quadratmeter große Eisbahn gebaut und auch auf Kreuzfahrtschiffen Eisshows ermöglicht. "Dennoch ist Schalke schon einer der größten Aufwände, die wir bislang betrieben haben", sagte Weirather.

Keine Angst vor Sommereinbruch

Und auch ein plötzlicher Sommereinbruch könnte den Techniker wegen des geschlossenen Arenadaches nicht mehr schocken: "Es ist kein Sonnenlicht im Stadion. Es wird zwar wärmer als normal, aber wir sind auf diese Temperaturen vorbereitet."

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