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Eishockey-WM: Deutsche Mannschaft brennt auf WM-Start

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Deutsche Puckjäger brennen auf WM-Start

07.05.2010, 15:11 Uhr | dpa, dpa

Eishockey-WM: Deutsche Mannschaft brennt auf WM-Start. Kapitän Marcel Goc will mit Deutschland mindestens in die Zwischenrunde. (Foto: imago)

Kapitän Marcel Goc will mit Deutschland mindestens in die Zwischenrunde. (Foto: imago)

Beflügelt vom Fan-Weltrekord "auf Schalke" beschwören die deutschen Puckjäger den Glauben ans WM-Wunder auf eigenem Eis. Sogar die 1:4-Lektion gegen Olympiasieger Kanada bei der Generalprobe deuteten die Cracks des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) als gutes Vorzeichen für den Turnier-Start gegen die US-Boys am Freitag. "Wir gehen mit viel Mut und Hoffnung da rein", versprach Bundestrainer Uwe Krupp.

Kapitän: "Alle sind heiß und froh, dass es los geht"

Die Vorfreude auf die Rekord-Kulisse von 76.152 Zuschauern beim Auftaktmatch in Gelsenkirchen elektrisiert das Team. "Die Jungs sind alle heiß und froh, dass es losgeht", sagte Kapitän Marcel Goc. "Wir werden alle aufgeregt sein, aber nicht nervös. Wir hoffen, dass wir den Funken rüberbringen", erklärte Routinier Sven Felski.

Schlechte Phase soll beendet werden

Auch von vier Testspiel-Schlappen in Serie, dem schwächsten Olympia-Auftritt der DEB-Geschichte und der völlig verkorksten Vorjahres-WM wollen sich Krupps Cracks nicht beirren lassen. "Die Mannschaft hat großes Potenzial", beteuerte DEB-Generalsekretär Franz Reindl, der auch als Organisations-Chef sehr auf eine starke WM der Gastgeber hofft.

Sogar Führung gegen Kanada

Der gute Auftritt gegen den Weltranglisten-Ersten Kanada in Hamburg gab dem Außenseiter noch einmal einen Schub. "Man hat gesehen, dass wir mithalten können", befand Youngster Justin Krueger. Felski hatte die frech aufspielenden Hausherren in seinem 150. Länderspiel sogar in Führung gebracht.

Die Gegner werden es nicht leicht haben

Vor allem die altbekannte Abschluss-Schwäche und einige Aussetzer in der Defensive verhinderten jedoch eine Überraschung. "Ein Klassen-Unterschied war nicht zu sehen", sagte Reindl und meinte voller Zuversicht: "Ich glaube, dass unsere Gegner es nicht leicht haben werden. Auch die USA und Finnland nicht."

Marcel Goc: "Die Großen ärgern"

Damit traf der Sportdirektor die Stimmung der Mannschaft. "Wenn wir einfach spielen und unsere Sachen machen, können wir auch einen Großen ärgern", versicherte Torjäger Goc. Der 26-Jährige von den Nashville Predators ist der einzige NHL-Stammspieler im deutschen Team und damit der größte Hoffnungsträger. Um ihn herum hat Coach Krupp eine Mischung aus Haudegen wie Felski, Sven Butenschön und Stürmer John Tripp und Emporkömmlingen wie Krueger, Robert Dietrich und Marcel Müller gebaut.

Schwere Entscheidungen für den Bundestrainer

Die Auswahl seines Kaders fiel dem Bundestrainer nicht leicht, zumal in Michael Bakos, Chris Schmidt und Florian Busch gestandene Spieler angeschlagen absagen mussten. "Die Entscheidungen, die zum Schluss fallen, sind die härtesten", gestand Krupp.

Das niedrigste Ziel ist die Zwischenrunde

Das Minimalziel indes ist seit langem klar. "Wir dürfen uns nicht verstecken. Die Zwischenrunde ist Pflicht", sagte Stürmer Alexander Barta. Den Grundstein dafür will das DEB-Team im Schalker Eis-Tempel mit einer Überraschung gegen die USA legen. Der Olympia-Zweite zumindest konnte beim 3:1-Sieg gegen Frankreich im letzten Härtetest nicht vollauf überzeugen. Weitere Gegner der Deutschen in Gruppe D sind Finnland und Dänemark. "Wir haben ein bisschen was vor in diesem Turnier", betonte Marcel Goc.

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