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Eishockey: Schalke feiert die Weltrekordparty

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Schalke feiert die Weltrekordparty

10.05.2010, 12:48 Uhr | dpa, dpa

Eishockey: Schalke feiert die Weltrekordparty. Stimmung wie bei Schalke-Spielen: 77.803 Menschen feiern die Weltrekord-Party. (Foto: Reuters)

Stimmung wie bei Schalke-Spielen: 77.803 Menschen feiern die Weltrekord-Party. (Foto: Reuters)

La Ola, Jubelchöre und ein Weltrekord - die Eishockey-Fans haben zum WM-Auftakt die größte und wohl auch lauteste Party in der Geschichte des Puck-Sports gefeiert. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Deutschland und den USA in der umgebauten Schalker Fußball-Arena sahen 77.803 Zuschauer, eine Bestmarke für die Geschichtsbücher. Da auch Akkreditierungen für Offizielle zum Rekord zählen, wurde die angestrebte Zahl von 76.152 Besuchern sogar noch übertroffen. Die Highlights der Partie Deutschland - USA im Video.


"Es ist für das deutsche Eishockey, das Eishockey in Europa und den Internationalen Eishockey-Verband der Höhepunkt überhaupt. Wir sind überglücklich, dass so viele Fans zu uns gekommen sind", sagte Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Der Jubel kennt keine Grenzen

Auch Bundespräsident Horst Köhler zeigte sich beim offiziellen Eröffnungsakt der Weltmeisterschaft von der Atmosphäre begeistert: "Wenn ich das Publikum hier sehe und höre, dann ist das schon mal ein guter Anfang." Von Beginn an peitschten die deutschen Fans ihr Team nach vorn und schafften eine weltmeisterliche Atmosphäre. Spätestens beim 1:0 von Michael Wolf (26.) kannte der Jubel im schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer keine Grenzen. Als Felix Schütz nach 21 Sekunden der Verlängerung sogar der Siegtreffer gelang, war die Stimmung nicht mehr zu toppen.

Künhackl schwärmt: "Gigantisch"

Schon Stunden vor dem ersten Bully waren die ersten "Deutschland"-Rufe durch die Schalker Eishockey-Arena gehallt. Beim bunten Fan-Fest und einem Spiel von Alt-Stars sangen sich die Zuschauer für den Besucherrekord warm. "Man weiß, dass es was Besonderes ist. Das ist schon gigantisch und für alle, die hier sind, ein ganz tolles Erlebnis", sagte Eishockey-Legende Erich Kühnhackl. Trotz Nieselregen und etwa sieben Grad feierten mehrere Tausend Fans nachmittags vor der Arena ein friedliches Volksfest. "Unsere Erwartungen sind noch übertroffen worden. Es war proppenvoll", sagte Andreas Steiniger, Marketingleiter der Arena. Aus ganz Deutschland waren die Zuschauer mit Bussen und Sonderzügen angereist. Auf den Trikots dominierte nicht der deutsche Adler, sondern (Kölner) Haie, (Augsburg) Panther oder Eisbären (Berlin) aus der Deutschen Eishockey-Liga.


Das Eis hält

Beim Spiel der Eishockey-Legenden zwischen Deutschland und Russland (2:5) hatte das Eis seinen letzten Härtetest bestanden. "Das Eis war überraschend gut. Ich hätte es mir deutlich schlechter vorgestellt", sagte der frühere Nationalspieler Andreas Niederberger. Am Vortag waren beim ersten Mannschaftstraining noch große Stücke aus der frischen Oberfläche herausgebrochen. Und auch während der Eröffnungspartie musste das Eis bereits nach wenigen Minuten ausgebessert werden. In nur vier Tagen hatten etwa 100 Arbeiter den Fußball-Tempel von Gelsenkirchen rund um die Uhr in das größte Eishockey-Stadion der Welt verwandelt. "Das war die größte Herausforderung, die wir hier bislang bewältigt haben", sagte Arena-Geschäftsführer Rüdiger Mengede. 550 Tonnen Material waren auf 33 Sattelschleppern in die Arena geschafft worden. Für den Weltrekord wurden zusätzlich 10.328 Sitzplätze und 4592 Stehplätze im Innenraum der Arena installiert.



Der Rekord ist schon wieder in Gefahr

Der bisherige Besucher-Weltrekord wurde mit 74.554 Zuschauern bei der College-Partie zwischen Michigan und Michigan State im Football-Stadion von Lansing am 6. Oktober 2001 aufgestellt. Wegen der geplanten Revanche könnte die neue Bestmarke in der Schalker Kühlbox bereits nach sieben Monaten wieder wackeln. Am 11. Dezember kommt es in den USA erneut zum Freiluft-Derby zwischen den College-Teams der Michigan State Spartans und der Michigan Wolverines. Erwartet werden diesmal sogar rund 108.000 Menschen.

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