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Eishockey-WM: Mit einem Sieg gegen die Slowakei ins Viertelfinale

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Mit einem Sieg gegen die Slowakei ins Viertelfinale

18.05.2010, 17:47 Uhr | dpa, t-online.de, t-online.de, dpa

Volle Konzentration auf das Endspiel ums WM-Viertelfinale: Mit einem Sieg gegen die Slowakei im abschließenden Zwischenrundenspiel kann die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das große Ziel erreichen und in die Runde der letzten Acht einziehen (Dienstag ab 16.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Nach großem Kampf verloren die deutschen Kufencracks gestern gegen Weißrussland in der Verlängerung mit 1:2. Und ein vielleicht spielentscheidender Nachteil gegen Belarus könnte sich im nun folgenden Match als Vorteil erweisen. Nur knapp 24 Stunden hatte die Mannschaft nach dem Spiel gegen Russland Zeit, sich für die Partie gegen Weißrussland vorzubereiten - was der Mannschaft auch anzumerken war. Dasselbe steht jetzt der Slowakei bevor, die nach der Begegnung am Montag gegen Finnland dann auf ein ausgeruhteres deutsches Team treffen wird. Felix Schütz setzt auf die innere Stärke seiner Kollegen. "Wir haben alle Selbstbewusstsein, und ich glaube, dass wir es packen", beteuerte der Stürmer.

Müller erzielt den späten Ausgleich

Moral und Willensstärke hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes auch gegen die unbequemen Weißrussen wieder bewiesen. Von der 7. Minute an lief das deutsche Team einem 0:1-Rückstand hinterher - erst 54 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit schoss Marcel Müller den erlösenden Ausgleich. "Das Tor kann Gold wert sein, und der Punkt dazu auch", erklärte der Kölner Angreifer, der beim 2:3 im WM-Test gegen die Slowakei vor gut drei Wochen die beiden deutschen Tore erzielt hatte. Immer wieder musste der 21-Jährige die Szene in der Schlussminute der regulären Spielzeit gegen Weißrussland schildern. "Ich kam als zusätzlicher Mann für Dennis Endras, war drei Sekunden auf dem Eis, und dann habe ich ihn reingeschweißt", sagte Müller. Auch in der Overtime drückte das DEB-Team die Weißrussen immer wieder ins eigene Drittel und spielte auf Sieg - fing sich aber wenige Sekunden vor Ende der Verlängerung einen Konter: Drei Weißrussen liefen auf Torwart Dennis Endras zu und sicherten ihrem Team damit den zweiten Punkt.

Kraftakt gegen Russland

Für Krupp, dessen Vertrag nach der WM ausläuft, könnte die Partie gegen die Slowaken schon der letzte Arbeitstag im Amt werden. "So ist es doch immer für das deutsche Eishockey. In jedem Turnier geht es um ein Spiel. In der Situation sind wir jetzt wieder", sagte Krupp. "Der große Kraftakt gegen Russland kam vielleicht zum falschen Zeitpunkt", sagte Nordamerika-Profi Ehrhoff. Beim 2:3 gegen den Rekord-Weltmeister am Samstag hatte der WM-Gastgeber begeistert, 22 Stunden später gegen die Weißrussen tat sich die Mannschaft schwer. "Man hat gemerkt, dass die Füße nicht so da waren", umschrieb Schütz das Problem.

Endras bleibt im Tor

Am liebsten würde der Bundestrainer sein Team daher vor dem Slowaken-Krimi in Watte packen. Am Montag setzte er nur ein leichtes Eis-Training an. Massagen, medizinische Behandlungen und Ruhe hatten Priorität. Die Slowakei muss dagegen gegen die Finnen ran. "Die sind schlagbar", betonte Keeper Endras. Der Augsburger wird am Dienstag erneut zwischen den Pfosten stehen, der Bundestrainer beendet seine Torwart-Rotation.

Satan verstärkt die Slowaken

Die WM-Bilanz gegen den Champion von 2002 kann sich mit zwei Siegen in fünf Spielen durchaus sehen lassen. Zuletzt gelang vor zwei Jahren ein 4:2 im kanadischen Halifax gegen das Team mit dem Kölner Torjäger Ivan Ciernik. Allerdings verstärkte der kanadische Coach Glen Hanlon seine Truppe für den Zwischenrunden-Endspurt mit NHL-Profi Miroslav Satan. "Das ist ein sehr erfahrener Spieler, der wird den Slowaken sicher weiterhelfen", meinte Ehrhoff.

Das Publikum im Rücken

Wie schon gegen die USA und die Russen muss die DEB-Auswahl also erneut gegen einen Großen über sich hinauswachsen. "Wir brauchen jetzt jeden einzelnen Spieler und jeden einzelnen Zuschauer, damit wir am Dienstag ein Feuerwerk abbrennen können", fasste Altmeister Sven Felski zusammen.

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