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Eishockey-WM: USA bleiben erstklassig, Italien steigt ab

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USA sichern sich den Klassenerhalt, Italien steigt ab

18.05.2010, 16:57 Uhr | dpa, dpa

Ruhmloses Ende einer völlig verkorksten Eishockey-WM für die USA: Der Olympia-Zweite darf trotz einer Beinahe-Pleite zum Abschluss gegen Italien auch im kommenden Jahr an der A-WM in der Slowakei teilnehmen. Italien muss dagegen nach dem 2:3 nach Penaltyschießen wie Kasachstan wieder zurück in die B-Gruppe. "Das ist sehr bitter. Es sollte einfach nicht sein", klagte Italiens Kapitän Roland Ramoser. Kasachstan unterlag in Mannheim 3:5 (2:3, 0:1, 1:1) gegen Frankreich, das neben den US-Boys dadurch den Klassenverbleib schaffte.

Das als selbsternannter Titel-Favorit gestartete US-Team quälte sich nach Penaltyschießen (1:0, 0:1, 1:1) gegen die Squadra Azurra zum Klassenerhalt. "Die Relegation war nicht das, wo wir hinwollten, aber wir haben uns zusammengerissen und sichergestellt, dass wir im kommenden Jahr wieder um eine Medaille kämpfen können", sagte Topscorer Brandon Dubinsky.

Italiener sind tief enttäuscht

Ein italienischer Sieg in der regulären Spielzeit hätte das Team von Rick Cornaccia gerettet. "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Aber natürlich sind wir tief enttäuscht. Wir müssen jetzt hart arbeiten, um wieder nach oben zu kommen", sagte Cornaccia, der Italien auch im kommenden Jahr betreuen will: "Wir müssen jetzt ein paar jüngeren Spielern die Chance geben."

USA erneut nicht auf der Höhe

Nach den Vorrunden-Pleiten gegen Deutschland, Dänemark und Finnland leistete sich das US-Team erneut eine peinliche Vorstellung. Zwar hatte Dubinsky von den New York Rangers den haushohen Favoriten in Führung geschossen (12. Minute). Italien drehte die Partie durch Giulio Scandella (35.) und Stefano Margoni (47.) kurzfristig aber sogar, ehe Ryan Potulny (52.) immerhin der Ausgleich gelang. Erst im Penaltyschießen sicherte T.J. Oshie den US-Sieg.

Klare Siege in der Abstiegsrunde

Nach der Auftaktniederlage gegen Deutschland hatte Kapitän Jack Johnson, der als einziger aus dem Silber-Team von Vancouver bei der WM angetreten war, noch trotzig vom dritten WM-Titel gesprochen. Nach den Vorrundenpleiten fanden sich die US-Boys in der Abstiegsrunde wieder, schlugen dort aber Kasachstan (10:0) und Frankreich (4:0) klar.

Slowenien und Österreich steigen auf

In Mannheim sorgten Sacha Treille (9.), Laurent Maunier (13.), Laurent Gras (14.), Baptiste Amar (30.) und Pierre-Edouard Bellemare (49.) dafür, dass Les Bleus auch 2011 an der A-WM teilnehmen können. "Die Jungs haben das gemacht, was ich von ihnen wollte", sagte Trainer David Henderson. Dmitri Dudarjew (11.), Roman Startschenko (16.) und Wadim Krasnoslabodzew (54.) trafen für die bei dieser WM sieglosen Kasachen. In der Slowakei kehren Österreich und Slowenien in die Gruppe der 16 besten Nationen zurück.


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